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Endlich wieder Jubel: Nach dem ersten Sieg seit Langem herrschte in der Halle große Freude.

Handball 3. Bundesliga

HCD-Frauen machen Boden gut im Kampf um den Klassenerhalt

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Mit einem 30:23-Heimsieg über den SV Allensbach haben die Handballerinnen des HCD Gröbenzell einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Es war zugleich der erste Auftritt von Ex-Trainer Hendrik Pleines, der seinen Nachfolger Konstantin Schlosser im Saison-Endspurt unterstützen soll.

Gröbenzell – Während die Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft am Samstagabend gegen Spanien unterging, gelang dem HCD Gröbenzell zeitgleich zum Rückrundenauftakt gegen den SV Allensbach ein wichtiger Sieg auf dem Weg zum Klassenerhalt. Vor nur 180 Zuschauern kehrten die Gröbis nach zuletzt drei Niederlagen in Folge in die Erfolgsspur zurück. Aufgrund einer starken zweiten Halbzeit drehte der HCD einen 13:14-Rückstand zur Pause am Ende in einen ungefährdeten 30:23-Sieg.

„Der Plan, aus einer starken Deckung zu agieren, ist uns in den ersten 20 Minuten nicht ganz geglückt. Erst nach einer Auszeit und vor allem in der zweiten Halbzeit sind wir mit Fortdauer des Spiels immer stabiler geworden“, analysierte HCD-Trainer Konstantin Schlosser anschließend den Verlauf des Spiels. So drohte dem HCD-Team in der ersten Halbzeit das Spiel zu entgleiten, als Allensbach mit vier Treffern in Folge auf 13:9 davonzog. Bis zum Seitenwechsel konnten die Gröbis den Rückstand jedoch wieder bis auf einen Treffer wettmachen.

Zurück in der Halle legte der HCD einen furiosen Start hin. Innerhalb von sieben Minuten machten sie aus einem 13:14-Rückstand eine 20:15-Führung. Ein Vorsprung, von dem sich der Tabellenfünfte nicht mehr erholte. Am Ende betrug der Vorsprung sieben Treffer. Großen Anteil am Erfolg hatte HCD-Torhüterin Lydia Sölva.

Neidlos erkannte Allensbachs Trainer Oliver Lebherz nach dem Spiel den Sieg der Gröbis an. „Ein verdienter Sieg von Gröbenzell. Vor allem in der zweiten Halbzeit wolltet ihr den Sieg mehr als wir.“ Wenn man Zuhause gegen einen starken Gegner gewinne, dann habe man letztlich einen guten Job gemacht, meinte der auf die Trainerbank zurückgekehrte Hendrik Pleines zu seinem Comeback. Wenn man eine starke Abwehr habe, könne man sich auch ruhig vorne mal Fehler erlauben und drei, vier Angriffe verhauen.

Als wäre der letztjährige Chefcoach nie weggewesen, erlebten die Zuschauer Hendrik Pleines, wie er leibt und lebt: Von der ersten Minute an hochmotiviert und engagiert, durchlebte er emotional die 60 Minuten des Spiels. Bis zum nächsten Auftritt beim TSV Wolfschlugen haben die Gröbis drei Wochen Zeit. Die Auswärtsbegegnung findet am 1. Februar (18 Uhr) statt.

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