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Bruck hat ein neues Bundesliga-Team

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Meisterinnen der Bayernliga (hinten v.l.): Brunhilde Kostic, Nadine Prehl, Natascha Bäurle, (vorne v.l.) Larissa Gastgeb, Sandra Krüger und Laura Krüger. © Holger Krüger

Es ist vollbracht: Die Sportkeglerinnen des TuS Fürstenfeldbruck haben mit einem 6:2-Sieg im Spitzenspiel gegen den KRC Kipfenberg den Aufstieg in die 2. Bundesliga klar gemacht.

VON CHRISTOPH RIEGEL

Fürstenfeldbruck – Die Ausgangskonstellation hätte nicht spannender sein können: Auf der Heimbahn in der Amperoase standen sich der gastgebende Zweitplatzierte und der Spitzenreiter gegenüber. Als alles vorbei und der letzten Saisonspieltag beendet war, rangierte der TuS zum ersten und einzigen Mal seit Beginn der Bayernliga-Runde im September ganz oben in der Tabelle. „Es war eine echte Punktlandung“, befand deshalb Sportwart, Holger Krüger erleichtert. Er hatte ein echtes Nervenspiel erlebt.

Die erste Runde wurde von den Bruckerinnen mit 2:0 gewonnen, ehe die Frauen aus dem Altmühltal den zweiten Durchgang für sich entscheiden konnten. „Es lief die ganze Zeit hin und her. Keiner hat gewusst, wo die Reise hingeht“, so Krüger. Die letzte Runde ging wieder an seine Schützlinge. Am Sonntag kegeln die TuS-Damen noch um die bayerische Meisterschaft. Als Sieger der Bayernliga-Südgruppe treten sie gegen den oberpfälzischen Nordmeister ASV an. Der Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse bleibt von diesem Ergebnis aber unberührt.

Doch viel intensiver werden für Krüger die noch in dieser Woche fälligen Gespräche um die künftige Spielstätte. Denn die Bahnen in der Amperoase genügen dann nicht mehr den vom Verband vorgegebenen Ansprüchen. Wunschort der Bruckerinnen ist nun der Dorfwirt in Landsberied. Dort wird Krüger am Donnerstag von Kreisrat Hubert Ficker erwartet, der als aktiver Kegler dort das Sagen hat. Als Alternative stehen noch die etwas weiter anzusteuernden Bahnen in Lohhof zur Wahl.

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