Die Reserve des SC Gröbenzell hat das Bezirksklassen-Heimderby gegen die erste Formation des FC Puchheim mit 74:93 verloren. Trotzdem haben die Sieger aus der Nachbarstadt in der Tabelle mittlerweile vier Punkte Rückstand auf die beiden führenden Teams von Landsberg II und Dachau II. foto: weber

Basketball

Korbjäger eröffnen heiße Phase der Saison

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Die Basketball-Saison kommt in die entscheidende Phase. Spitz auf Knopf steht es vor allem für die regionale Nummer eins der Korbjäger aus Gröbenzell.

Fürstenfeldbruck –  Doch auch Mammendorfs Frauen können noch ein Wörtchen im Meisterschaftsrennen mitreden.

Das Feld fürs Spitzenspiel in der Bayernliga ist bereitet: Der SC Gröbenzell bleibt dank eines klaren 79:46 (41:28)-Erfolgs in Amberg am ebenfalls siegreichen und damit noch ungeschlagenen Spitzenreiter Cham dran. Am 2. Februar kommt es in der Oberpfalz nun zum direkten Aufeinandertreffen der beiden Aufstiegsfavoriten.

In Amberg unterstrichen die Gröbenbacher ihre Ambitionen noch einmal. Nachdem die Hausherren im ersten Viertel noch einigermaßen mithalten konnten und den Rückstand bei vier Zählern hielten, drehte der Sportclub ab dem zweiten Durchgang auf. Während die Gröbenzeller mit Moritz Breitreiner (17 Punkte), Jan Szembek (16) und Thomas Auerhammer (10) gleich drei Spieler mit zweistelliger Punkteausbeute stellten, taten sich die Amberger schwer im Abschluss. Die Abwehr des SCG hielt das Gros der Franken bei maximal sechs Punkten. Lediglich Ambergs Andreas Reindl konnte mit 19 Zählern ein völliges Debakel für seine Mannschaft verhindern.

Die Gröbenzeller haben nun zwei Wochen Zeit, um sich auf das Spitzenspiel vorzubereiten. Während Cham noch eine Partie in Schrobenhausen bestreiten muss, hat der Sportclub am kommenden Wochenende spielfrei. Die Vorgaben für das danach anstehende Duell sind klar: Gröbenzell muss gewinnen. Ein Sieg mit zwei Punkten Vorsprung reicht, um den direkten Vergleich nach der Hinspielpleite für sich zu entscheiden und die Tabellenführung zu übernehmen.

Die Frauen des SV Mammendorf marschieren unterdessen in der Bezirksoberliga weiter nach oben. Mit einem 59:49 (29:21)-Erfolg beim TSV München-Ost festigten sie ihren zweiten Tabellenplatz. Nach einem punktarmen ersten Viertel, das die Mammendorferinnen mit 9:7 knapp für sich entschieden, stellten sie die Weichen ab den zweiten zehn Minuten auf Sieg. Julia Westenrieder führte die Korbjägerliste mit 17 Zählern an, außerdem punkteten Carolin Dobner und Klara Westemeyer mit je zehn Zählern zweistellig,

Die erwartete Niederlage setzte es dagegen für die Ligakonkurrentinnen vom TuS Fürstenfeldbruck. Bei der DJK Rosenheim kam das Schlusslicht mit 39:81 (19:41) böse unter die Räder. Nur in den ersten zehn Minuten konnten die Bruckerinnen den Rückstand beim Tabellenvierten mit 13:19 im überschaubaren Rahmen halten. Danach ging’s dahin. Beste war noch Paula Kuhbandner mit elf Punkten.

Die ebenfalls in der Bezirksoberliga aktiven Männer des SV Mammendorf sind nach ihrem Überraschungssieg beim MTV München wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Bei der dritten Garde des MTSV Schwabing setzte es eine deutliche 64:94-Pleite. Schon nach dem ersten Viertel schwammen bei einem 16:27-Rückstand die Felle davon. Die Mammendorfer Tabellennachbarn aus Schwabing fuhren den Sieg anschließend routiniert nach Hause.

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