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Abbruch oder Fortsetzung? So reagieren die bayerischen Sport-Verbände auf die neuen Corona-Vorgaben

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Von: Thomas Benedikt

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Ein Impfnachweis reicht nicht mehr: Nach den neuen Regeln muss zusätzlich auch noch ein negativer Schnelltest vorgelegt werden, wenn man eine Sportveranstaltung besucht oder selbst aktiv auf dem Platz steht.
Ein Impfnachweis reicht nicht mehr: Nach den neuen Regeln muss zusätzlich auch noch ein negativer Schnelltest vorgelegt werden, wenn man eine Sportveranstaltung besucht oder selbst aktiv auf dem Platz steht. (Symbolbild) © Erwin Scheriau/dpa

Wegen der neuen 2G-Plus-Regeleung gehen die Fußballer in eine vorzeitige Winterpause. Andere Sportverbände überlegen noch, wie es weitergehen soll.

Update vom 25. November

Nun haben die neuen Corona-Regeln auch Folgen für den Tischtennissport in der Region. Der Bayerische Tischtennisverband (BTTV) hat sich dazu entschieden, den Spielbetrieb unter seiner Ägide ab sofort einzustellen. Das betrifft sowohl Mannschaftsspiele wie auch Einzel-Wettkämpfe. Der Trainingsbetrieb kann aber unter der Vorgabe 2G-Plus weiterlaufen.

Erstmeldung vom 24. November

Landkreis – Seit Mittwoch gilt bei Sport- Kultur und Freizeitveranstaltungen die 2G-Plus-Regel. Das bedeutet, dass sowohl Sportler als auch Besucher geimpft, genesen und zusätzlich getestet sein müssen. In Kreisen mit einer Sieben-Tage Inzidenz über 1000 wird der Sportbetrieb komplett eingestellt. Die Sportverbände gehen sehr unterschiedlich mit der neuen Situation um. Eine Zusammenfassung.

Fußball

Der Bayerische Fußballverband (BFV) hat entschieden, seine Amateurkicker vorzeitig in die Winterpause zu schicken. Im Landkreis betrifft dieser Entschluss nur die Landesliga-Mannschaft des SC Olching. Die hätte am Samstag gegen den SV Mering bestreiten sollen. Alle anderen Mannschaften waren ohnehin schon in der Winterpause – so wie die allermeisten Teams in Bayern. „Auch wenn die allermeisten Vereine ohnehin schon in der Winterpause sind, war es uns wichtig, auch den restlichen Teams eine Sicherheit in dieser unsicheren Zeit zu geben. Das machen wir mit dieser Entscheidung“, sagt BFV-Vizepräsident Robert Schraudner. Bislang ist der Verband in der Saison 2021/22 gut durch die Pandemie gekommen. 98,6 Prozent aller angesetzten Spiele konnten durchgezogen werden.

Handball

Die Führungsriege des Bayerischen Handballverbands (BHV) will sich am Mittwochabend zusammensetzen und über die Fortführung der Saison beraten. Bereits der vergangene Spieltag war stark von Corona geprägt. Rund 30 Prozent aller angesetzten Partien wurden auf einen unbestimmten späteren Termin verschoben.

Tennis

Der Bayerische Tennisverband (BTV) hat entsetzt auf die über Nacht noch einmal nachgeschärften Regeln für den Sport reagiert. Man habe deshalb mit dem bayerischen Innen- und Gesundheitsministerium Kontakt aufgenommen, erklärt der Verband auf seiner Website. Auf den Spielbetrieb haben die Änderungen zum jetzigen Stand noch keine Auswirkungen. Die Winterrunde läuft unter Einhaltung der 2G-Plus-Vorgabe vorerst weiter.

Tischtennis

Während der Deutsche Tischtennisbund bereits erste Spiele abgesagt hat – unter anderem das Auswärtsspiel des TuS Fürstenfeldbruck II beim TTC HS Schwarza – wird sich der Bayerische Tischtennisverband (BTTV) erst am Donnerstag zum weiteren Vorgehen äußern. Das BTTV-Präsidium hat dazu extra am Mittwochabend eine Sitzung einberufen.

Basketball

Die Basketballer versuchen, ihre Saison trotz der weitergehenden Einschränkungen fortzusetzen – zumindest vorerst. Entgegen einer früheren Meldung des Bayerischen Basketballverbands (BBV) vom Dienstag wird die Spielzeit noch nicht abgebrochen. Wie es in den Bayern- und Landesligen weitergeht, will das Präsidium am Wochenende diskutieren und entscheiden. Die Bezirke und Kreise können dagegen schon in eigener Verantwortung entscheiden, ob und wie in deren Ligen gespielt wird.

Volleyball

Der Bayerische Volleyballverband (BVV) hat beschlossen, vorerst die Saison weiterlaufen zu lassen. Von nun an gilt bei allen Spielen für Sportler und Zuschauer die 2G-Plus-Regel. Es stehe wegen der Corona-Lage jedoch allen Mannschaft frei, anstehende Partien zu verlegen.

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