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Martin Pichlmeier scheiterte nur knapp am späteren Sieger von Prag.

Gröbenzeller Delegation bei legendärem Turnier

Martin Pichlmeier ist Deutschlands bester Fechter in Prag

  • Peter Loder
    vonPeter Loder
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Martin Pichlmeier war Deutschlands bester Fechter, als sich rund 200 Aktive aus ganz Europa zum legendären Weihnachts-Turnier in Prag versammelten.

Gröbenzell/Prag Jedes Jahr treffen sich Fechter aus ganz Europa zum inzwischen legendären Weihnachtsmarathon in Prag. Dort wollen sie sich vor allem mit den Athleten aus der Weltspitze messen. Darunter die bei den Frauen siegreiche Olympia-Bronzemedaillengewinnerin von Rio, Oktawia Maria Nowacka aus Polen. Die rund 200 Aktiven kamen größtenteils aus Tschechien, Polen, Russland und Weißrussland. Mittendrin zwei Gröbenzeller Fechter: Martin Pichlmeier und Dominik Nagel, die durchaus mithalten konnten.

Das Besondere an diesem Turnier ist vor allem der Modus. So scheidet niemand aus. Gefochten wird jeweils auf fünf Treffer. Und dafür gibt es pro Duell nur drei Minuten Zeit. Sich schnell, fexibel und clever auf den Gegner einzustellen, macht den Unterschied.

Im Endklassement belegte Martin Pichlmeier unter der 110-köpfigen Konkurrenz den überraschend starken 24. Platz. Der Gröbenzeller setzte sich dabei gegen Profis, Fünfkämpfer und Nationalfechter durch, arbeitete sich unaufhaltsam nach vorne und verpasste nur ganz knapp den Einzug unter die besten 18. Im finalen Gefecht unterlag er dem späteren Turniersieger denkbar knapp mit 4:5. Damit war Pichlmeier in Prag mit großem Abstand der beste deutsche Fechter.

Auch Dominik Nagel machte es der Konkurrenz schwer und wurde schließlich 48. Vereinskollegin Ulrike von Rücker belegte bei den Frauen Rang 60.

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