Handball

Nun schreiben auch die kleinen Panther Vereinsgeschichte

Als historisch wird in der laufenden Handballsaison im großen Panther-Rudel schon einiges eingeordnet. Die unfassbare Siegesserie der ersten Brucker TuS-Garde in der 3. Bundesliga gehört dazu. Und nun reihen sich auch noch die bisher als Serienverlierer eingestuften Reservisten in die Erfolgs-Historie ein.

VON WOLFGANG EICHMANN

Fürstenfeldbruck – Der zweiten Mannschaft gelang nach ihrem Aufstieg der erste Saisonsieg in der Bayernliga. Und das auch noch relativ deutlich mit 26:21 just beim Lokalrivalen in Friedberg.

Willensstark und fokussiert bestimmten die Amperstädter von Beginn an das Geschehen und ließen sich von den Gastgebern in keiner Phase in Gefahr bringen. Mitentscheidend war eine 3:0-Torserie zum Ende der ersten Halbzeit. Zwei weitere Treffer zum 18:11 gleich nach Wiederanpfiff gaben den Hausherren schon früh den Rest. In der Folgezeit verwalteten die Gäste um die Torschützen Noah Newel (6), Benedikt Hagitte (8), Dennis Daschevski (3) und Marc Gottschall (3) ihren Vorsprung. Konnten die Friedberger tatsächlich mal den Vorsprung verkürzen, legten die Schützlinge von Trainer Stefan Forstmeier sofort nach.

Womit der Knoten geplatzt scheint und nun der Angriff aufs gesicherte Tabellenmittelfeld begonnen werden kann. Es wird zwar eine schwierige Aufgabe, weil der direkte Mitbewerber um den Klassenerhalt, die Reserve der DJK Rimpar, unbedingt weiter in der Bayernliga spielen will. Aus diesem Grund greifen die Nordbayern in den noch anstehenden Spielen vermehrt auf Spieler aus ihrem Zweitliga-Kader zurück.

Während die kleinen Panther ihren Torhunger gestillt haben, fallen die Grauen Panther der dritten TuS-Mannschaft nach einer ebenso unerwarteten wie unnötigen 22:27-Schmach in Biessenhofen in der Bezirksoberliga auf den sechsten Tabellenplatz zurück. Das noch vor wenigen Wochen zu Aufstiegskandidaten zählende, vor allem aus Alt-Stars bestehende Team wirkte anfangs unmotiviert und produzierte einen Fehlwurf nach dem anderen. Auch das Rückzugsverhalten ließ zu wünschen übrig. Auf der Gegenseite erarbeitete sich der Tabellenvorletzte aus dem Allgäu eine zeitweise bis zu sieben Toren betragende Führung. Zwar erholten sich die Grauen Panther im weiteren Verlauf etwas und ging neun Minuten vor Schluss sogar in Führung (19:18). Doch binnen Sekunden verfielen sie in der Schlussphase wieder ins alte Muster

Während die Niederlage für den weiteren Saisonverlauf noch kein Beinbruch ist, schmerzt Verletzung von Kilian Probst. Der Routinier wird längere Zeit nicht mehr zur Verfügung stehen.

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