Handball 3. Bundesliga

Panther plötzlich auch auswärts eine Macht

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Auswärtsspiele waren bislang nicht unbedingt die Stärke der Panther. Ganz anders heuer. Da gelang den Brucker Drittliga-Handballern beim 29:24 (10:11) in Haßloch bereits der zweite Erfolg im zweiten Spiel in fremder Halle.

Fürstenfeldbruck „Wir waren die klar bessere Mannschaft.“ TuS-Trainer Martin Wild ließ hinterher keinerlei Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Brucker Sieges aufkommen. Lediglich die mangelnde Chancenverwertung in der ersten Halbzeit verhinderte einen noch deutlicheren Triumph.

Neben der Leistung gab es für Wild auch noch jede Menge guter Nachrichten auf personellem Sektor. Der unter der Woche grippekranke Yannick Engelmann sowie der angeschlagene Falk Kolodziej konnten in Haßloch aktiv mitwirken. Bei Kolodziej machten sich zu Beginn zwar Probleme beim Wurf bemerkbar. Doch je länger die Partie dauerte, desto mehr biss der Spielmacher auf die Zähne – bis er in Halbzeit zwei nahezu Normalform erreichte.

Sein Debüt im Panther-Trikot gab unterdessen Johannes Borschel. Der vor der Saison verpflichtete Kreisläufer bringt laut Wild viel Erfahrung ins Team und konnte nach seinem überstandenen Kreuzbandriss auch gleich seine Torpremiere für die Brucker feiern. Er traf zur zwischenzeitlichen 14:13-Führung.

Und nicht zuletzt meldete sich auch Johannes Stumpf nach seinem Nasenbeinbruch zurück. „Ich hab ihn in der Schlussphase einfach reingeworfen“, sagte Wild. Stumpf dankte es ihm und zeigte gleich, warum er so wichtig für die Panther ist. Drei Treffer erzielte er. „Und er kann im Angriff einfach durch die kleinsten Lücken schlüpfen“, so Wild.

Zu Beginn der Partie lief es vor allem im Angriff aber noch nicht so rund. Erst nach acht Minuten gelang Julian Prause der erste Treffer für den TuS. Dass auf der Gegenseite nur zwei Haßlocher Tore standen, war der von Beginn an starken Abwehr um Torhüter Michael Luderschmid zu verdanken. Im Abschluss taten sich die Panther aber auch im weiteren Verlauf der ersten Spielhälfte schwer. „Insgesamt 15 Fehlwürfe in der ersten Halbzeit sind viel zu viel“, klagte Wild. Nach zwischenzeitlichem 3:6-Rückstand und einer Auszeit konnten sich die Brucker bis zur Pause aber immerhin auf 10:11 heran arbeiten.

Nach dem Seitenwechsel übernahmen sie endgültig das Kommando in der Pfalz und trafen nun auch das Tor. Lediglich fünf Fahrkarten leisteten sich die Panther in den zweiten 30 Minuten noch. „Je länger das Spiel dauerte, desto sicherer wurden wir.“ Und Wild immer entspannter. Dabei zeigte die Mannschaft eine große Homogenität. „In jeder Phase war es ein anderer, der Verantwortung übernahm.“

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