Viel zu grübeln gab es für Coach Martin Wild im vorerst letzten Zweitliga-Auswärtsspiel der Panther nicht. Am Ende war er trotz Niederlage zufrieden.
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Viel zu grübeln gab es für Coach Martin Wild im vorerst letzten Zweitliga-Auswärtsspiel der Panther nicht. Am Ende war er trotz Niederlage zufrieden.

HANDBALL - Im letzten Auswärtsspiel setzt es dennoch ein 34:36

Panther werden zu Kampfschweinen und liefern Emsdetten einen Krimi

  • Andreas Daschner
    VonAndreas Daschner
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Beim Spiel gegen Emsdetten legten die Panther für die noch um den Klassenerhalt kämpfenden Gastgeber einen richtigen Krimi auf den Hallenboden.

Fürstenfeldbruck – Am Ende staunten sogar die Gastgeber aus Emsdetten. „Die haben uns gerade gefragt, was wir denn für Kampfschweine sind, wo es für uns doch um nichts mehr geht“, berichtete Panthercoach Martin Wild wenige Minuten nach der 34:36 (12:16)-Niederlage seiner bereits als Absteiger feststehenden Brucker TuS-Handballer. Und in der Tat: Die Panther legten für die noch um den Klassenerhalt kämpfenden Gastgeber noch einmal einen richtigen Krimi auf den Hallenboden. Dabei sah es zwischenzeitlich so aus, als ob Emsdetten die beiden dringend benötigten Punkte recht sicher einfahren würden. Mit vier Treffern führten sie zur Pause bereits – wenn auch aus Wilds Sicht ein wenig zu hoch. „Wir waren schon in der ersten Halbzeit ebenbürtig, haben aber ein paar freie Würfe liegen lassen.“

Nach dem Seitenwechsel holte der TuS schnell auf 17:18 auf, kassierte dann aber vier Tore in Folge. Dem Fünf-Tore-Rückstand liefen die Panther dann erst einmal hinterher – bis zur völlig kuriosen Schlussphase. Da bewiesen die Brucker laut Wild noch einmal „dass wir uns nicht haben gehen lassen.“ Vielmehr sogen seine Spieler noch einmal die Zweitliga-Atmosphäre vor 500 Zuschauern auf und starteten eine Aufholjagd. Wild „Das hat richtig Spaß gemacht.“

Als Johannes Borschel in der 51. Minute sogar die Brucker 29:28-Führung erzielte, wankten die Nordrhein-Westfalen bedenklich – aber sie fielen nicht. Wem sie das am Ende zum verdanken hatten wussten sie. Nach dem Spiel stürmten die TVE-Spieler zu ihrem Torhüter Konstantin Madert, der den Sieg doch noch festgehalten hatte. Von Wild gab es keinerlei Vorwürfe in Richtung seiner Spieler. Im Gegenteil: „Wir haben ein sehr gutes Spiel gezeigt.“ ad

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