Martin Smolinskis Team steht nach dem erneuten Sieg im Playoff-Finale um den Aufstieg. Dort wartet auf die Landshuter der Topfavorit Opole. Die Finalrennen finden am 26. September und 3. Oktober statt.
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Martin Smolinskis Team steht nach dem erneuten Sieg im Playoff-Finale um den Aufstieg. Dort wartet auf die Landshuter der Topfavorit Opole. Die Finalrennen finden am 26. September und 3. Oktober statt.

Speedway

Olchinger übersteht Horror-Sturz: Martin Smolinski fliegt auf Tribüne

  • Thomas Benedikt
    VonThomas Benedikt
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Einen Schutzengel hatte der Olchinger Martin Smolinski beim Playoff-Rennen in Rawicz. Einen schweren Sturz überstand er größtenteils unbeschadet.

Olching – Bange Minuten erlebten die Zuschauer des Rennens in Rawicz (Polen). Martin Smolinski, der für die Landshut Devils startet, war nach einem spektakulären Crash über die luftgepolsterte Streckenbegrenzung bis auf den Tribünenbereich geflogen und hatte sich dabei mehrfach überschlagen. Doch kurz nach dem Crash kam die erlösende Nachricht: Dem Olchinger geht es den Umständen entsprechend gut. Er konnte sogar selbst zu Fuß ins Fahrerlager gehen. Der Renntag war für Smolinski trotzdem beendet.

Wenige Stunden nach dem Unfall meldete Smolinski sich in den sozialen Medien zu Wort und schilderte den Vorgang: „Ich habe brutalen Anschub von innen bekommen und dann hat’s böse gescheppert.“ Nach dem Crash ging er erst einmal für 20 Minuten heiß duschen, damit sich die verkrampfte Muskulatur etwas löst. Trotzdem klagte er über starke Brustschmerzen.

„Und auch die Hüfte meckert ein bisschen.“ Jene Hüfte, die den Olchinger nach einem schweren Trainingssturz über ein Jahr außer Gefecht gesetzt hatte. Auch deshalb vermutete Smolinski: „Die Heimfahrt wird wohl nicht so schön.“ Jetzt stehen erst einmal weitere Untersuchungen an. „Dann wird man sehen, was los ist.“

Trotz Smolinskis Ausfall waren die Landshuter aber auch im zweiten Rennen des Playoff-Halbfinals um den Aufstieg in die 1. polnische Liga nicht zu schlagen. Mit 50:40 setzten sich die Landshuter gegen ihre polnischen Kontrahenten durch. Smolinski hatte bis zu seinem Ausfall einen Punkt für die Devils geholt. Fleißigste Punktesammler waren Kai Huckenbeck (14) und Dimitri Berge (13).

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