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Die Speedway-Welt zu Gast in Olching

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Von: Peter Loder

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© Daniel Sievers

Nach zwei Jahren mit WM-Qualifikationsläufen erwartet die Speedwayfans in Olching an Fronleichnam eine Neuauflage der German Open. Doch vom namhaften Fahrerfeld her könnte das Rennen durchaus als WM-Lauf durchgehen. Im Mittelpunkt steht ab 14 Uhr aber Lokalmatador Martin Smolinski.

Olching - Neben Martin Smolinski gibt es am Donnerstag noch 15 weitere Fahrer, die es auf den Olchinger Siegerpokal abgesehen haben. Rune Holta ist gebürtiger Norweger, der unter polnischer Flagge startet. Der mittlerweile 44-jährige langjährige Grand-Prix-Pilot ist zwar der Oldie im Teilnehmerfeld, aber immer noch ziemlich schnell in der polnischen und schwedischen Liga unterwegs. Paco Castagna und Zdenek Imota haben sich zuletzt in Abensberg in Szene. Für den dort gestürzten und ursprünglich für Olching angekündigten Franzosen Dimitri Bergé springt der aus Neuseeland stammende Sam Masters in die Bresche. Castagna und Imota kommen aus Italien und Tschechien. Robert Lambert aus England hat auf der Bahn in den Amperauen schon diverse Rennen bestritten und wurde immer besser. Mads Hansen aus Skærbæk (Südjütland) vertritt die schwedischen Fahnen und ist in der 2. Bundesliga für Cloppenburg unterwegs. Sein Landsmann Bjarne Pedersen mischte von 2002 bis 2008 im Grand-Prix mit. Nicolás Covatti startet als mehrfache Meister seiner argentinischen Heimat mit italienischer Lizenz. Der 29-Jährige hat ebenfalls bereits Grand-Prix-Luft geschnuppert. Aus Österreicher kommt Daniel Gappmaier. Der 26-jährige Salzburger gilt nach wie vor als das derzeit größte Speedwaytalent der Alpenrepublik. Ferner mit dabei ist der Pole Rafal Okoniewski. Er ist der einzige Fahrer, der die U19-Europameisterschaft gleich zweimal gewonnen hat. Dies ist zwar schon ein paar Jahre her (1998 und 1999), aber der heute 38-jährige ist nach wie vor einer der ganz starken polnischen Stahlschuhartisten. Und schließlich kommt noch einer der „jungen Wilden“ aus der Ukraine: Victor Trofimov hat gerade die Pfingstchallenge in Güstrow gewonnen. Hinzu kommen noch die deutschen René Deddens, Valentin Grobauer, Mark Riss und Kevin Wölbert. Danny Maaßen wird als Reservist eingesetzt.

Doch das Fronleichnamsrennen ist nur der Auftakt in einige prall gefüllte Tage. Von Olching reist Smolinski gleich nach Wittstock weiter, wo er für MSC Cloppenburg beim Paar-Cup startet. Am Samstag möchte Smolinski mit dem deutschen Nationalteam ins Finale der Team-Weltmeisterschaft einziehen. An seiner Seite in Teterow sind Kai Huckenbeck und Michael Härtel. Den Abschluss für Smolinskis langes Rennwochenende bildet am Sonntag ein Auftritt in Landshut, wo er eigentlich im dortigen Bundesliga-Team steht. Doch diesmal wird der Olchinger nicht den niederbayerischen Verein, sondern für den MC Meißen im Team-Cup starten.

Karten für das Rennen

in Olching gibt es in zwei Kategorien an den Tageskassen: 20 Euro Sitzplatz, 15 Euro Stehplatz. Kinder bis zwölf Jahren haben freien Eintritt. Das Fahrerlager ist ab 8.45 Uhr geöffnet, das Training läuft ab 10 Uhr, das Rahmenprogramm ab 11 Uhr. Das WM-Rennen in Teterow wird in vielen europäischen Ländern live im TV übertragen. In Deutschland allerdings nur im Internet unter www.speedwaygp.com.

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