Dominik Nagel konnte sein Pech nicht fassen.

Degenturnier in München

Stromausfall stoppt fechtenden Seriensieger

  • Peter Loder
    vonPeter Loder
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Kurioses Finale beim Degenturnier in München: Der Gröbenzeller Dominik Nagel wurde bei der 46. Auflage des Franz-Hofer-Turniers von einem Stromausfall gehandicapt und schrammte knapp am Sieg vorbei.

Gröbenzell – Zunächst brachten Dominik Nagel vier Siege in der Vorrunde in eine perfekte Ausgangsposition mit Platz sechs. Nagel, der auch Abteilungsleiter beim einzigen Fechtclub im Landkreis ist, setzte sich in den darauffolgenden Ausscheidungsgefechten gegen den Österreicher Zielinski-Lick mit 15:13 durch. Im Achtefinale gewann er deutlich mit 15:4 gegen den Münchner Lokalmatador Löhnart. Auch das Viertelfinale überstand der Gröbenzeller mit einem Sieg über den mehrfachen bayerischen Meister Kraus. Im Halbfinale traf Nagel auf den bayerischen Ranglisten-Ersten Talan, den er in einer hart umkämpften Partie mit 15:13 schlagen konnte.

Das Finale war nicht weniger umkämpft und bot mit mehreren Führungswechseln und einem zwischenzeitlichen Zwei-Punkte-Rückstand auch eine Herausforderung für die Nerven der Zuschauer. Letztlich sollte jedoch keiner erahnen, welches Ereignis Einfluss auf den Sieg nehmen würde.

Nagels Treffer konnte vom Kampfrichter nicht gegeben werden, weil just in diesem Moment die Elektrik der Halle versagte und einen kurzzeitigen Stromausfall verursachte. Wie das Schicksal oft so spielt, trifft man auch mit dem Degen nicht zweimal. Den letzten und entscheidenden Treffer setzte dann auch Wolfgang Menzel vom gastgebenden Verein USC München und holte sich damit den Turniersieg (15:14).

Bei den Frauen erreichte Nicola Heckeberg Rang drei, Rianne Mans komplettierte das Gröbenzeller Ergebnis als 22.

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