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Sturzpech der Lokalmatadoren

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Mit Platz zwei beim Team-Cup sind (v.l.) Carsten Pelzmann, Rene Deddens, Sandro Wassermann, Valentin Grohbauer und Celine Liebmann vom MSC Olching zufrieden. foto: weber
Mit Platz zwei beim Team-Cup sind (v.l.) Carsten Pelzmann, Rene Deddens, Sandro Wassermann, Valentin Grohbauer und Celine Liebmann vom MSC Olching zufrieden. foto: weber

Olching - Dicht dran war der gastgebende MSC Olching, um sich den Erfolg beim Team-Cup im heimischen Spedway-Stadion zu sichern.

Lediglich den vier Fahrern aus Wittstock mussten die in der Besetzung Celine Liebmann, Valentin Grohbauer, Sandro Wassermann und Rene Deddens angetretenen Olchinger den Vortritt lassen. Im entscheidenden Stechen zwischen den Gastgebern und dem Team aus Herxheim sicherte Deddens immerhin den zweiten Platz für seine Farben. Letzter beim Messen der Zweitliga-Mannschaften wurde das Quartett aus Neuenknick.

„Es ist was Besonderes, in Olching zu fahren“, erzählte Sandro Wassermann vor dem Rennen. Zwar sei die Konkurrenz stark. „Doch ein Platz unter den ersten Drei sollte es schon werden“, forderte der 16-Jährige. Noch etwas höher steckte Kapitän Rene Deddens die Ziele: „Wir wollen natürlich gewinnen, sonst bräuchten wir nicht zum Rennen kommen.“ Dazu sei aber eine geschlossene Mannschaftleistung nötig. Zwar räumte der 23-Jährige ein, in den letzten Jahren Probleme mit der Bahn in Olching gehabt zu haben. „Doch heute beim Training hat sie einen guten Eindruck gemacht“.

Gleich bei seinem ersten von vier Vorläufen bestätigte Deddens sein gutes Gefühl, lediglich der Start machte ihm etwas Schwierigkeiten. „Aber der Speed stimmt.“ Nach zwei von vier Vorläufen lag die Mannschaft vom MSC Olching in Lauerstellung, und nachdem Celine Liebmann ihre männlichen Konkurrenten hinter sich lassen konnte, sprang der MSC sogar zwischenzeitlich auf den ersten Rang.

Doch Speedway ist auch mit einem gewissen Sturzrisiko verbunden. In seinem letzten Vorrundenlauf knallte Wassermann so schwer auf die Bahn, dass er im Finallauf nicht mehr teilnehmen und so für die Olchinger keine Punkte im Kampf um den Tagessieg sammeln konnte. Die Rettungskräfte an der Rennstrecke hatten nach einigen weiteren Stürzen alle Hände voll zu tun.

Nach seinem letzten Lauf zeigte sich Rene Deddens sowohl mit seiner als auch mit der Mannschaftsleistung sehr zufrieden. „Das ist seit Jahren das beste Ergebnis hier“, sagte er und schob sogleich ein Lob für die Mechaniker hinterher. Allerdings war er in seinen Gedanken vor allem beim gestürzten Teamkollegen: „Ich hoffe, Sandro ist nicht zu viel passiert.“ Und auch wenn er sich über den zweiten Rang freue: „Gesundheit geht vor Erfolg.“

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