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Punkte in der Tasche: Eichenaus Nummer zwei Hendrik Kalarus steuerte zwei Punkte zum ungefährdeten Erfolg seines Teams gegen den Aufsteiger aus Pürgen bei.

Tennis

Eichenau und Puchheim sind auf Titelkurs - Emmering gelingt unerwartet hoher Sieg

  • Thomas Benedikt
    vonThomas Benedikt
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So lief der vierte Spieltag für die drei besten Tennis-Teams im Landkreis Fürstenfeldbruck.

Landkreis – Traumwochenende für die drei Top-Teams aus dem Landkreis. Sie alle gingen siegreich aus ihren Spielen hervor. Für zwei Mannschaften ist die Meisterschaft damit zum Greifen nahe.

STK Garching - TC Puchheim 2:7

Bereits nach den Einzeln hatten die TCP-Frauen das Spitzenspiel beim STK Garching für sich entschieden. Was zunächst deutlich klingt, war jedoch ein harter Kampf. Beide Spitzen-Einzel gingen in den entscheidenden Match-Tiebreak – in beiden Fällen bewiesen die Puchheimerinnen ihre Nervenstärke. Sowohl Alina Weinmann als auch Tonja Fößmeier holten die so wichtigen Punkte. „Garching war zwar nicht top aufgestellt, aber wir haben uns auf jeden Fall gut geschlagen“, sagte Mannschaftsführerin Fößmeier nach der Partie.

Weil auch Marina Münst und Nina Gasteiger sich souverän durchsetzten und Jessica Happach ihr enges Match gewann, hieß es schon nach den Einzeln 5:1 für die Puchheimer. Lediglich Sarah Happach musste ihre Partie verletzt aufgeben. Die Doppel dienten dann lediglich noch der Ergebnisverbesserung zum 7:2-Endstand. „Da konnten wir dann ohne Druck spielen“, so Fößmeier. Die Meisterschaft ist den TCP-Damen so fast nicht mehr zu nehmen. Am letzten Spieltag empfängt der TC Puchheim den Tabellenvorletzten HC Wacker München. Da soll der Titelgewinn dann auch rechnerisch fix gemacht werden.

TC Eichenau - TC Pürgen 8:1

Beinahe schlafwandlerisch ist Benjamin Classen durch sein Einzel marschiert. Er gewann glatt in zwei Sätzen.

Auch ohne seinen verletzten Spitzenspieler Luis Kleinschnitz konnte der TC Eichenau seinen Erfolgslauf fortsetzen. Liga-Neuling Pürgen hatte nicht den Hauch einer Chance beim Meisterschafts-Favoriten vom Starzlbach. Sechs Einzel und zwei Doppel entscheiden die Gastgeber für sich. Dabei konnten sie auch auf einen Rückkehrer setzen. Der 16-jährige Fabian Sielaff war nach überstandener Verletzung erstmals seit Anfang März wieder im Eichenauer Aufgebot. Nach seinem souveränen Sieg im Einzel ließ er auch im Doppel zusammen mit Hendrik Kalarus nichts anbrennen. „So gehen wir mit starker Form und Tabellenposition in die schwierigen kommenden Spiele“, sagte Mannschaftsführer Benjamin Classen. Die Eichenauer müssen am Sonntag zum hartnäckigsten Verfolger – der SV Lochhausen. An den letzten beiden Spieltagen wartet dann die Wundertüte ESV München II und das Derby gegen den Amperpark Emmering.

ESV München II - Amperpark Emmering 2:7

„Das war ein unerwartet hoher Sieg. Das kam ziemlich überraschend“, sagte Amperpark-Chef Georg Fleischmann nach dem Spiel beim ESV München II. Grundlage für den am Ende so überzeugenden 7:2-Erfolg war die 4:2-Führung nach den Einzeln gewesen. Auf den Positionen eins bis vier waren die Emmeringer nicht zu schlagen – auch wenn es bis auf das Spitzeneinzel immer sehr eng zuging.

Am meisten Nervenkitzel war bei Alexander Weiß geboten. Emmerings Nummer vier musste im Match-Tiebreak einen Matchball abwehren, ehe er selbst den entscheidenden Punkt zum 11:9 verwandelte. Spieler des Tages war in Fleischmanns Augen aber ein anderer: Alexander Felbinger gewann sowohl sein Einzel wie auch das Doppel zusammen mit Alexander Weiß jeweils 6:4 6:4. „Das hat er bravourös gemacht“, sagte der Amperpark-Chef anerkennend.

Und in den Doppeln sind die Emmeringer ohnehin eine Macht. Zwar musste auch hier zweimal der Match-Tiebreak entscheiden, am Ende konnte das Amperpark-Team alle drei Punkte auf dem eigenen Konto verbuchen. „Jetzt können wir erhobenen Hauptes in die nächsten Spiele gehen“, so Fleischmann. Am Sonntag hat das Amperpark-Team erst einmal spielfrei. Danach wartet dann der TC Pürgen. Vielleicht ist dann da auch Florian Aberl wieder mit dabei. „Der könnte quasi jede Stunde Vater werden“, erklärt Fleischmann das Fehlen seiner etatmäßigen Nummer vier gegen den ESV München.

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