„Wir sind fit wie noch nie“, sagen die Spieler von Landsberieds Herren-Mannschaften. Das Foto der beiden Teams wurde noch vor der Pandemie aufgenommen.
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„Wir sind fit wie noch nie“, sagen die Spieler von Landsberieds Herren-Mannschaften. Das Foto der beiden Teams wurde noch vor der Pandemie aufgenommen.

Tennis

Landsberieder Herren-Teams laufen sich mit Challenge für Punktrunde warm

  • Thomas Benedikt
    vonThomas Benedikt
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Mit einer Lauf-Challenge und einer neuen Flutlichtanlage bereiten sich die Tennisspieler des TC Landsberied auf die Saison vor.

Landsberied – Der TC Landsberied ist gleich doppelt gewappnet für die anstehende Tennis-Saison. Einerseits haben die Herren-Spieler mit einer Lauf-Challenge ihre Kondition auf Vordermann gebracht. Andererseits ist die Tennisanlage des Vereins seit Kurzem mit einer Flutlichtanlage ausgestattet. So findet auch in Pandemie-Zeiten, in denen Doppel nicht erlaubt sind, jeder ein Zeitfenster in dem er spielen kann.

Bei der Lauf-Challenge ließen sich die beiden Herren-Teams von den Fußballern im Ort inspirieren, die schon im vergangenen Jahr eine ganz ähnliche Aktion auf die Beine gestellt hatten. Insgesamt 2615 Kilometer legten elf Landesberieder Tennisspieler zwischen November und April dabei zurück. Der Kilometerwert errechnet sich aus einer fiktiven Strecke quer durch Europa. Stationen waren einige der bekanntesten Turniere der Tennis-Welt. Die Landsberieder Spieler liefen jeder für sich und zeichneten die zurückgelegte Strecke mit einer Lauf-App auf.

Die erste Etappe führte dabei von Landsberied nach Paris (French Open/Roland Garros). Von da ging es weiter zum nächsten Grand-Slam-Turnier in London (Wimbledon), bevor mit den Turnieren in Rotterdam (ABN Amro Open) und Hamburg (ATP European Open) zwei kleinere Vertreter auf dem Programm standen. Von da führte der Weg wieder zurück nach Landsberied.

Licht bis 22 Uhr entzerrt den Trainingsplan

Zehn Flutlichtpeitschen sorgen auf der Tennisanlage des TC Landsberied für die Beleuchtung.

Die dadurch gewonnene Fitness können die Spieler auch brauchen. Dank einer neuen LED-Flutlichtanlage – einer der ganz wenigen überhaupt im Landkreis – kann bereits im Frühjahr bis 22 Uhr trainiert werden. Weil wegen der hohen 7-Tage-Inzidenz aktuell noch keine Doppel erlaubt sind, werden die Plätze länger für das Training benötigt damit jeder zum Zug kommt. Dank des neuen Flutlichts ist das nun kein Problem mehr.

Die Idee dazu hatte ein Landsberieder Spieler, der eine ortsansässige Elektrofirma führt. Kurzerhand wurden die zehn LED-Flutlichtpeitschen um die beiden Plätze des Vereins errichtet. Bei der Arbeit halfen die Vereinsmitglieder tatkräftig mit, die Materialkosten von rund 5500 Euro wurden komplett von der Elektrofirma gesponsert.

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