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Brucker erwarten international besetzte Konkurrenz

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Maria Yovkova wird nur eine von vielen internationalen Spielerinnen am Wochenende in Bruck sein.
Maria Yovkova wird nur eine von vielen internationalen Spielerinnen am Wochenende in Bruck sein. © Marco Steinbrenner

Sehr international wird es am Wochenende in der Jahnhalle zugehen, wenn die Tischtennis-Frauen des TuS Fürstenfeldbruck am Samstag um 16 Uhr den SV Schott Jena und am Sonntag um 13 Uhr die DJK SB Stuttgart empfangen.

Fürstenfeldbruck – Jena ist in Bestbesetzung das stärkste Team der dritten Bundesliga, Stuttgart führt derzeit mit 7:1 Punkten die Tabelle an. Zuschauer sind unter genauer Einhaltung der Hygiene-Vorschriften zugelassen.

Klar, dass die beiden TuS-Trainer Sandra Peter und Ingo Hodum viel Respekt vor den Gästen haben, doch „ärgern und vielleicht sogar schlagen wollen wir sie schon“, wie sie voller Selbstvertrauen meinen. Immerhin spielen sie nach bislang 2:2 Punkten zum zweiten Mal in Folge in Bestbesetzung: Beide Gastspielerinnen – Maria Yovkova und Iryna Motsyk – stehen den Bruckern zur Verfügung. Für Motsyk ist es das Debut in der Jahnhalle. Dahinter stehen mit Steffi Felbermeier und Janine Hanslick zwei beim TuS groß gewordene Talente, die mit 21 und 20 Jahren zwar noch nicht auf ihrem Leistungszenit aber doch schon bundesligatauglich sind.

Am Samstag wurde auf Wunsch der Gäste aus Jena der Spielbeginn um eine Stunde auf 16 Uhr vorverlegt. In der Jahnhalle wird ein Sprachengewirr mit russischer Dominanz herrschen. Der Top-Favorit konnte coronabedingt bislang noch nicht seine Bestbesetzung aufbieten, wird aber erstmals seine sehr starke Nummer eins bringen können. Yousra Helmy ist ägyptische Nationalspielerin. Die Nummer 130 der Weltrangliste hatte sich für die Olympischen Spiele in Tokio qualifiziert, nachdem sie bereits 2016 in Rio dabei war. Dahinter folgen in der Jenaer Rangliste Daria Semenova (Russland), Olena Nalisnikovska und Katharina Bodarenko (beide Ukraine) sowie Maya Kunats (Weißrussland).

Wer aus dieser Osteuropa-Auswahl letztlich spielt, entscheidet weniger der Trainer als das Auswärtige Amt mit wechselnden Corona-Einreisebestimmungen. Dies gilt auch für den TuS, der aber fest darauf vertraut, dass die bulgarische Weltranglistenspielerin Maria Yovkova (Platz 119) und die Ukrainerin Iryna Motsyk dabei sein werden.

Das wird auch am Sonntag ab 13 Uhr gegen die sehr ausgeglichen stark besetzte DJK SB Stuttgart nötig sein, um konkurrenzfähig gegen den Titelaspiranten zu sein. Mit Alexandra Schenkula haben die Württembergerinnen zudem eine der stärksten Spielerinnen der gesamten Liga in ihren Reihen. Spannung ist angesagt und der TuS will sich so teuer wie möglich verkaufen.

Rudolf Lutzenberger

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