Große Hoffnungen setzt der TuS Fürstenfeldbruck in Neuzugang Olena Nalisnikovska. Sie kam vom letztjährigen Ligakonkurrenten Schott Jena.
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Große Hoffnungen setzt der TuS Fürstenfeldbruck in Neuzugang Olena Nalisnikovska. Sie kam vom letztjährigen Ligakonkurrenten Schott Jena.

Tischtennis 3. Liga

Ukrainisches Duo führt die Brucker TuS-Frauen an

Einen doppelten Auswärtsstart hat der Terminplan der 3. Bundesliga den Tischtennisspielerinnen des TuS Fürstenfeldbruck beschert.

Fürstenfeldbruck – Sie treffen am Samstag um 14.30 Uhr auf Viktoria Wombach und am Sonntag um 14 Uhr auf den TSV Hofstetten. Das TuS-Quartett hofft mit vier Punkten im Gepäck heimzufahren.

In Wombach treffen die TuS-Spielerinnen auf ein bekanntes Gesicht: Eine der Gegnerinnen trainierte in der Vorbereitungsphase mehrfach mit den Bruckerinnen, weil sie derzeit in München lebt. Ob ihr das Insiderwissen hilft gegen die beiden TuS-Spitzenspielerinnen, bleibt abzuwarten. Denn die Ukrainierin Iryna Motsyk hat bereits in der vergangenen Saison für den TuS gezeigt, dass sie zu den Besten der 3. Bundesliga zählt.

Einen starken Eindruck hinterließ im Training aber auch Neuzugang Olena Nalisnikovska aus Kiew. Sie kommt vom letztjährigen Ligakonkurrenten und Aufsteiger Schott Jena nach Fürstenfeldbruck. Trotz ihres jungen Alters hat die 21-Jährige schon Erfahrung in Hamburg und Spanien gesammelt. Zudem kann sie wie auch Teamkollegin Motsyk Länderspieleinsätze für die Ukraine aufweisen.

Nalisnikovska ist aber nicht nur eine spielerische Verstärkung. Motsyk, die kaum Deutsch spricht, hat mit ihrer Landsfrau nun auch eine Gesprächspartnerin im team.

Am Spitzenpaarkreuz ist der mit seinem ukrainischem Duo TuS voll konkurrenzfähig in der international besetzten Liga. Doch auch die beiden TuS-Eigengewächse Janine Hanslick und Steffi Felbermeier haben hervorragend trainiert und sind in jedem Fall bundesligareif. Der TuS-Kader war zuletzt eine Woche lang im Trainingszentrum Bad Aibling beim früheren Verbandstrainer Tom Wetzel, der sich sehr zufrieden zeigte mit dem Leistungsstand der beiden jungen Studentinnen.

Und so reist das TuS-Aufgebot mit seinem kompetenten und bewährten Trainergespann Sandra Peter und Ingo Hodum guter Dinge nach Unterfranken. Nicht zu unterschätzen ist sicher das Sonntagsspiel in Hofstetten bei Aschaffenburg. Motsyk und Nalisnikovska bekommen mit Svenja Horlebein und Sophia Deichert zwei der besten bayerischen Spielerinnen vorgesetzt und auch für Janine Hanslick und Steffi Felbermeier wird es gegen Lea Fath und Anna-Luisa Herrmann nicht einfach.

Vier Punkte wären die beste Voraussetzung für das schwere erste Heimspiel gegen NSU Neckarsulm, das dann am Tag der Bundestagswahl um 14 Uhr ausnahmsweise in der Graf-Rasso-Halle am Tulpenfeld ausgetragen wird. Die Jahnhalle dient zu dieser Zeit als Wahllokal.

Rudolf Lutzenberger

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