Polizist bei Kontrolle am Münchner Hauptbahnhof angegriffen - Unbeteiligter sticht ihn von hinten nieder

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Marina Heinrich in Aktion.

Tischtennis

Noch bis Februar schwere Zeiten in der 3. Bundesliga

Personell schwere Zeiten haben die TuS-Frauen in der 3. Bundesliga zu überstehen.

Fürstenfeldbruck –  Bis mindestens Februar wird die Schweizer Nationalspielerin Rahel Aschwanden verletzt ausfallen. Und bis dahin muss Anschluss ans Tabellenmittelfeld gehalten werden. Wie schwierig das ist, zeigte sich bei der klaren 2:6-Niederlage in Jena. Tags darauf in der heimischen Jahnhalle gelang gegen die TTG Süßen immerhin ein 5:5.

Die Zuschauer erlebten dabei ein spannendes und bis zum letzten Ball umkämpftes Remis. Das sehr junge und kompakte Team aus Württemberg brachte als Empfehlung einen Sieg vom Vortag aus Schwabhausen (Kreis Dachau) mit und bestätigte auch gegen den TuS, dass es stärker als im Vorjahr ist.

Der TuS ist personell sehr geschwächt, weil neben Aschwanden auch Camila Castillo nicht mehr verfügbar ist. Der Publikumsliebling aus Chile hat sein Gastspiel beendet und ist in die Heimat zurückgekehrt. So war der TuS zum Taktieren gezwungen. Trainerin Sandra Peter streifte sich selbst das Trikot über. Dass sich die ehemalige Bundesliga-Spielerin nicht mit einer Statistenrolle begnügen wollte, bewies sie im Doppel, als sie mit Steffi Felbermeier unerwartet das wichtige 1:1 holte. In den Einzeln waren dann Katharina Sabo und Livia Drotarova zu stark für sie. Nicht aber für Maria Yovkova, die ihre Klasse mit zwei Siegen dokumentierte.

Dass die Partie sowohl gewonnen als auch verloren werden konnte, lag am zweiten Paarkreuz. Marina Heinrich und Felbermeier verloren im ersten Durchgang jeweils knapp. Bei einem 3:5-Rückstand aber zeigten sie sich nerven- und kampfstark. Felbermeier gewann klar, Heinrich erkämpfte nach Rückstand im fünften Satz noch den fast schon verloren geglaubten Punkt.

Tags zuvor in gleicher Besetzung hatte der TuS allerdings beim Tabellenzweiten in Jena nichts zu bestellen. Über sich hinaus wuchs lediglich Marina Heinrich, die es sichtlich genießt, momentan nicht die sehr schwierige zweite Ranglistenposition einzunehmen. Sie gewann das einzige Einzel für Bruck und mit Yovkova ein Doppel bei der kaum vermeidbaren 2:6-Niederlage. Pech hatte Yovkova, die ihr Einzel gegen Natalia Grigelova mit 10:12 im fünften Satz abgab.

So stark wie noch nie spielt das zweite TuS-Frauenteam eine Klasse tiefer in der Regionalliga. Beim Derby gelang gegen den benachbarten Aufsteiger Schwabhausen IV ein glatter 8:0-Sieg. Das zweite TuS-Team liegt damit auf dem dritten Tabellenplatz.

rl

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