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TuS Fürstenfeldbruck II: Um 7 Uhr aus dem Bett geklingelt und das Spitzenspiel dominiert

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Hellwach trotz Überraschungseinsatz: Steffi Felbermeier blieb gegen Riestedt in Doppel und Einzeln ungeschlagen.
Hellwach trotz Überraschungseinsatz: Steffi Felbermeier blieb gegen Riestedt in Doppel und Einzeln ungeschlagen. © Marco Steinbrenner

Souveräner kann man ein Spitzenspiel nicht gewinnen. Mit 10:0 schlugen die Tischtennis-Frauen des TuS Fürstenfeldbruck die Gäste aus Riestedt.

Fürstenfeldbruck – Es sollte ein Spitzenspiel auf Augenhöhe werden. Stattdessen geriet das Heimspiel des TuS Fürstenfeldbruck II gegen Tabellenführer Alemania Riestedt zu einer Machtdemonstration der Gastgeberinnen. Mit 10:0 fegten sie den bisherigen Liga-Primus aus der Jahnhalle und eroberten damit die Tabellenführung in der Regionalliga.

Geholfen hat dabei das Fehlen der Riestedter Spitzenspielerin. Doch auch der TuS musste personell umbauen. Weil die walisische Nationalspielerin Danielle Kelly kurzfristig passen musste, wurde Steffi Felbermeier um 7 Uhr aus dem Bett geklingelt. Die ließ sich davon allerdings nichts anmerken. Im Doppel gewann sie an der Seite von Lea-Marie Schultz und trug damit neben dem zweiten TuS-Doppel Ronja Brüchert/Haike Zhang zur 2:0-Führung bei.

TuS-Frauen rauschen durch die Einzel

Nach dieser Weichenstellung war das TuS-Quartett in den Einzeln nicht mehr zu halten. Felbermeier blieb in den Spitzeneinzeln ebenso ungeschlagen wie Brüchert, die sich auch in ihrem zweiten Jahr beim TuS immer weiter steigert. Ihre erst 16-jährige Teamkollegin Lea-Marie Schultz zeigt sich seit ihrem Wechsel ins bayerische Leistungszentrum in München ebenfalls deutlich verbessert. Und auch Haike Zhang, der es in der Schlussphase des Medizin-Studiums ebenso an Trainingszeit mangelte wie jetzt als junge Assistenzärztin, überzeugte auf der ganzen Linie.

Beim vorletzten Hinrundenspiel am Samstag in Schwarza (Thüringen) stehen die TuS-Frauen vor einer neuen Herausforderung: die Tabellenführung verteidigen.

Rudolf Lutzenberger

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