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Tischtennis in Corona-Zeiten.

Doppel dürfen noch nicht gespielt werden

Tischtennis-Verband pocht auf Hallenöffnungen

  • vonRoland Halmel
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Der BTTV hofft, dass bald wieder regulär an der Platte um Punkte gekämpft werden kann. Doch dazu müssen zuerst die Hallenbetreiber mitspielen.

Landkreis – Die Corona-Regeln für den Tischtennis-Trainingsbetrieb sind bereits gelockert worden. Jetzt macht sich der Bayerische Tischtennisverband (BTTV) Hoffnungen, dass auch der Wettkampfbetrieb für Nicht-Kontakt-Sportarten im Indoor-Bereich ab Montag, 6. Juli, wieder aufgenommen werden kann. Dann könnten auch wieder Turniere durchgeführt werden. Immer unter der Prämisse, dass die bekannten Regeln eingehalten werden.

Die Hoffnungen des Tischtennisverbands beruhen dabei auf dem Vier-Stufen-Plan des bayerische Kabinetts. Die erste Stufe (Lockerung des Trainingsbetriebs für kontaktlose Outdoor-Sportarten) und die zweite Stufe (Lockerung des Trainingsbetriebs für kontaktlose Indoor-Sportarten) sind bereits beschritten worden. Als dritte Stufe soll die Einschränkung für den Wettkampfbetrieb von kontaktlosen Indoor-Sportarten aufgehoben werden. Sollte der Rhythmus der Lockerungen so beibehalten werden, dürfte dies ab dem 6. Juli der Fall sein. Der BTTV steht dafür in den Startlöchern. Gleichzeitig hofft er – wenn zu einem späteren Zeitpunkt in Stufe vier der Trainings- und Wettkampfbetrieb für Kontaktsportarten wieder erlaubt ist – dass dann auch die Beschränkung des Doppelspiels wegfallen wird.

Tischtennisverband fordert die Öffnung der Hallen

Indessen treibt den Verband aber der Umstand um, dass trotz der theoretischen Möglichkeit eines Hallentrainings manche Betreiber – Landkreise, Städte oder Kommunen – die Sportstätten noch nicht für den Trainingsbetrieb freigeben. Zwingende Gründe wie die Auslagerung von Schulklassen oder die Nutzung der Hallen für Prüfungen seien dabei nachvollziehbar. Kein Verständnis hat der BTTV allerdings bei grundsätzlichen, organisatorischen oder finanziellen Argumenten, wie beispielsweise durch erhöhten Reinigungsbedarf.

In diesem Fall empfiehlt der Verband seinen Vereinen, sich möglichst im Zusammenschluss mit anderen Hallensportarten zu koordinieren. Eventuell könne man „über die BLSV-Kreise und die BLSV-Bezirke und mit Publikmachung über die Medien die Politik und die Sportstättenbetreiber an den Auftrag des Sports für die positive Entwicklung der Gesundheit und der Gesellschaft erinnern“. Das erklärt der Verband auf seiner Homepage. „Es darf nicht sein, dass trotz gesetzlich möglicher Öffnung ehrenamtlich geführte Vereine leiden müssen, Vereinsmitglieder an der Ausübung ihres Sport gehindert werden“, moniert der BTTV. Es solle laut Tischtennisverband doch möglich sein, überall die gleichen Bedingungen für den Spielbetrieb herzustellen.

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