Der Coach und sein Spielmacher: In Wilhelmshaven muss Martin Wild (r.) auf Falk Kolodziej verzichten.
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Der Coach und sein Spielmacher: In Wilhelmshaven muss Martin Wild (r.) auf Falk Kolodziej verzichten.

Handball

Vor dem Spiel des TuS gegen Wilhelmshaven: Der Denker und Lenker fehlt an der Nordsee

  • Andreas Daschner
    vonAndreas Daschner
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Für die Panther kommt es an der Verletztenfront knüppeldick: Spielmacher Falk Kolodziej fällt nach seinem überragenden Auftritt beim Sensationssieg gegen Gummersbach wohl für drei bis vier Wochen aus.

Fürstenfeldbruck - Und auch auf Abwehrspezialist Tobias Prestele müssen Coach Martin Wild und seine Brucker TuS-Handballer bei ihrem Spiel am Samstag, 19. 30 Uhr in Wilhelmshaven verzichten.

Kolodziej hatte schon die zweite Halbzeit gegen Gummersbach weitgehend auf der Bank verbracht und war nur noch für Siebenmeter aufs Feld gehumpelt. Was zunächst wie eine Bauchmuskelzerrung aussah, stellte sich nun jedoch als Faserriss heraus. Prestele ist indessen im Training umgeknickt. Klar ist, dass er sich dabei einen Bänderriss zugezogen hat. Wild hofft, dass nicht auch noch das Syndesmoseband in Mitleidenschaft gezogen wurde, was die noch nicht ganz klare Ausfallzeit noch einmal verlängern würde.

Obwohl dem Panthercoach damit wichtige Stützen in Angriff und Abwehr ausfallen, ist er überzeugt: „Wir fahren immer noch mit einem guten Team nach Wilhelmshaven.“ Die Panther hatten schon in der zweiten Halbzeit gegen Gummersbach gezeigt, dass sie einen Ausfall von Kolodziej kompensieren können. Mit Johannes Stumpf und Yannick Engelmann stehen zwei Akteure parat, die in dieser Saison bereits mehrfach auf der zentralen Position zu überzeugen wussten. Weitere Optionen für die entstandenen Lücken: Sebastian Meinzer, Korbinian Lex und Youngster Stephan Seitz.

Neben den Schocknachrichten gibt es aber auch eine frohe Kunde aus dem Lazarett: Linksaußen Tim Kaulitz trainiert nach überstandenem Mittelhandknochenbruch bereits wieder und könnte in Wilhelmshaven auch die eine oder andere Einsatzminute bekommen.

Wild hat sich derweil das Video von der 27:30-Hinspielniederlage noch einmal angesehen. „Wir müssen besser verteidigen.“, sagt er. Trotz der seiner Ausfälle und der Qualitäten der Gastgeber erwartet Wild ein spannendes Spiel.

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