Der Kader aus der Vorsaison soll es auch in der Regionalliga richten. Als Ziel hat Trainer Christian Vetrovsky den Klassenerhalt ausgegeben.
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Der Kader aus der Vorsaison soll es auch in der Regionalliga richten. Als Ziel hat Trainer Christian Vetrovsky den Klassenerhalt ausgegeben.

Volleyball

Gut vorbereitet in die Premieren-Saison: Estings Männer spielen so hoch wie noch nie in der Vereinsgeschichte

  • vonDieter Metzler
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Nach coronabedingtem Abbruch der vergangenen Spielzeit starten die Volleyballer des SV Esting voller Vorfreude in die neue Saison.

Esting – Grund genug dazu haben sie: Denn erstmals in der Vereinsgeschichte der Volleyball-Hochburg ist die erste Mannschaft viertklassig.

Zum Zeitpunkt des abrupten Saisonendes stand die Mannschaft von Trainer Christian Vetrovsky auf dem zweiten Platz in der Bayernliga und war ohne Chance, sich in der Aufstiegs-Relegation beweisen zu können. Im Juli fiel dann die Entscheidung, dass das Vetrovsky-Team aufsteigen darf.

So wollen die Volleyballer nach langer Pause und intensiver Vorbereitung in der Regionalliga Süd-Ost voll durchstarten. Eigentlich hätte der SVE bereits am vergangenen Wochenende beim TSV Grafing II antreten sollen. Doch aus den „bekannten Gründen“, so Trainer Vetrovsky habe man die Begegnung sicherheitshalber auf einen späteren Zeitpunkt verlegt. Los geht es deshalb mit dem Heimspiel am Sonntag, 4. Oktober, 14 Uhr, in der Estinger Schulsporthalle gegen Mitaufsteiger TV Bad Windsheim.

Die Begegnung sieht Vetrovsky bereits als richtungsweisend an, wohin die Reise für den Kader des SVE geht. „Als Aufsteiger ist der Klassenerhalt natürlich unser erklärtes Ziel“, so Vetrovsky. Die Mannschaft habe ab dem Zeitpunkt, als es wieder erlaubt war, zweimal in der Woche trainiert und zusätzlich ein Krafttraining absolviert. „Selbst in den Sommerferien haben wir bis auf eine Woche Pause durchtrainiert“, berichtete Vetrovsky. In zwei Testspielen gegen den VC DJK München-Ost Herrsching III und den SC Vierkirchen (beide Bayernliga) habe man deutlich gewonnen.

Nachdem man in der vierten Liga nicht mehr als Spielgemeinschaft (SG) firmieren darf, sind Tobias Losher, Jan und Till Cremer, sowie Fabian Rauber, die in der vergangenen Saison noch zur TSG Maisach zählten, nunmehr Inhaber einen gültigen Spielerpasses des SV Esting.

Nach einem Jahr Pause stößt auch Veit Kohler wieder zu den Estingern, während Oliver Bopp kürzer tritt und in die zweite Mannschaft zurückkehrt. Aushelfen wird den Estingern aber auf jeden Fall Abteilungsleiter Florian Saller, sofern es seine Arbeit als Zweitliga-Trainer des TV Planegg zulässt. „Das ist so mit ihm abgesprochen“, versicherte Vetrovsky. Der SVE-Trainer hofft auf zumindest einige Einsätze des Routiniers.

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