Nervenstärke bewies das Estinger Frauen-Team auch am dritten Spieltag. Mit 15:8 gewannen sie den Entscheidungssatz gegen Schwarz-Weiß München.
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Nervenstärke bewies das Estinger Frauen-Team auch am dritten Spieltag. Mit 15:8 gewannen sie den Entscheidungssatz gegen Schwarz-Weiß München.

Volleyball

Die Fünf-Satz-Spezialistinnen - Estings Frauen schlagen Schwarz-Weiß München

  • vonDieter Metzler
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Auch im dritten Regionalliga-Saisonspiel gegen Schwarz-Weiß München blieben die Volleyballfrauen des SV Esting ungeschlagen.

Esting - Aber auch diesmal benötigte die Mannschaft von Trainer Patrick Müller gegen die Gäste von Schwarz-Weiß München fünf Sätze, um die Halle als Sieger zu verlassen (23:25, 25:19, 17:25, 25:20, 15:8). In den bisherigen drei Begegnungen hat der SVE damit jeweils einen Punkt hergegeben. Statt neun hat das Müller-Team sechs Punkte auf dem Konto und rangiert damit auf dem vierten Tabellenplatz.

Er hoffe nicht, so Trainer Patrick Müller, dass seine Mädels jetzt stets über fünf Sätze gehen müssen. „So langsam wird klarer, was wir da spielen.“ Der erste Satz ging am Ende aber doch etwas unglücklich verloren, berichtete Müller, der diesmal Ruth Elsner auf der Zuspielerposition das Vertrauen schenkte. Im zweiten Satz habe dann alles gepasst. Elsner hat gut zugespielt und das in sie gesetzte Vertrauen gerechtfertigt. „Die Mädels wollten den Satz holen, das hat man gespürt“, so Müller.

Umso weniger war der Verlauf des dritten Satzes zu verstehen. „Alles, was uns im zweiten Satz stark gemacht hatte, war von Beginn an weg“, so Müller. Der reagierte und tauschte die Zuspielerin gegen Sabine Pohl aus. Trotz einer Aufholjagd von 3:9 auf 9:11 gelang die Wende aber nicht. Doch die Mannschaft besann sich und fand wieder zurück ins Spiel. „Jetzt spürte man wieder den unbedingten Willen, nicht verlieren zu wollen“, sagte Müller. Sein Team ging plötzlich wieder aggressiver zu Werke. „Wenn wir den Gegnern keine Geschenke machen, hat kaum eine Mannschaft die Chance, gegen uns zu gewinnen“, zeigte sich Müller am Ende des Spiels wieder versöhnlich.

Nachdem der Landkreis aufgrund der hohen Infektionszahlen zum Corona-Hotspot erklärt worden war, machte der Gegner der Männer, der FTM Schwabing, von der vom Verband eingeräumten Möglichkeit Gebrauch, in Esting nicht anzutreten. Die Begegnung, die für Sonntag, 13 Uhr, in der Estinger Schulturnhalle angesetzt war, findet zu einem späteren Zeitpunkt statt.

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