Daumen runter für die zweite Mannschaft der Estinger Volleyballerinnen. Für sie ist die Saison nun beendet.
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Daumen runter für die zweite Mannschaft der Estinger Volleyballerinnen. Für sie ist die Saison nun beendet.

Volleyball

Saison für die Erwachsenen wird abgebrochen - Estinger Spitzenteams warten noch auf eine Entscheidung

  • Thomas Benedikt
    vonThomas Benedikt
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Es hatte sich bereits angedeutet, nun ist es offiziell. Der Bayerische Volleyballverband (BVV) bricht den Spielbetrieb in den Erwachsenen-Ligen ab.

Landkreis - Ab der Bayernliga abwärts wird es in der laufenden Saison keine Partien mehr geben. Ebenso wenig werden die bereits absolvierten Spiele gewertet. Folglich wird es auch keine Auf- und Absteiger geben. Der BVV begründet sein Vorgehen mit der unverändert angespannten Lage in der Corona-Pandemie. „Nach intensiver Diskussion sind wir zum Ergebnis gelangt, dass die Entwicklung der Corona-Pandemie keine sinnvolle Rückkehr in einen geregelten Spielbetrieb zulässt“, schreibt der Verband auf seiner Website. Es sei nach dreimonatiger Spielpause nicht mehr möglich, einen für alle Mannschaften fairen Wettbewerb mit Auf- und Abstieg durch ausreichende Spiele zu gewährleisten, erklärt der Verband weiter.

Die Entscheidung gilt aber nicht für die Bereiche Jugend, Senioren und Mixed. Hier sind noch weiterführende Meisterschaften auf deutscher Ebene geplant. Ebenso ausgenommen von dem Abbruch sind die Ligen ab der Regionalliga aufwärts. Diese fallen unter die Zuständigkeit des Deutschen Volleyballverbands (DVV). Mit einer entscheidung des DVV wird bis Mitte Februar gerechnet. Bis dahin bleibt den beiden Spitzenteams des Landkreises – jeweils die erste Mannschaft der Estinger Frauen und Männer – nichts anderes übrig, als abzuwarten.

Der BVV arbeitet unterdessen schon an den Planungen für die Saison 2021/2022. Der Verband geht derzeit davon aus, dass dann wieder ein regulärer Spielbetrieb möglich ist.

Offen ist dagegen noch die Frage, wie die lange Zeit bis zum neuerlichen Saisonstart im Herbst überbrückt werden soll. Aktuell arbeiten der Spielausschuss und die Geschäftsstelle an alternativen Spielmodellen. Dadurch soll die Rückkehr zum Volleyballsport, zu Training und Wettkampf einerseits erleichtert und andererseits der Verlust von Mannschaften sowie Spielern möglichst geringgehalten werden, so der Verband auf seiner Website. Aber auch dafür ist die Voraussetzung, dass die Sportstätten wieder freigegeben werden. Wann das sein wird, kann noch niemand sagen.

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