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Wanderers feiern Vorab-Titel mit Jubiläumstreffer

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Von: Andreas Daschner

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Nico Rossi ist Germerings Rekord-Torschütze.

Schon zwei Spieltage vor Ende der Vorrunde haben sich die Eishockey-Wanderers die Meisterschaft in ihrer Bezirksliga-Gruppe gesichert. Nach einem 9:0 (2:0. 4:0, 3:0)-Sieg gegen Ottobrunn sind die Germeringer weiter ungeschlagen und nicht mehr von Platz eins zu verdrängen. Jetzt richtet sich die Konzentration in Richtung Aufstiegsrunde.

Germering – Erwartungsgemäß stellten die Ottobrunner keine Hürde auf dem Weg zur Meisterschaft dar. Knapp 200 Zuschauer im Polariom sahen einen nie gefährdeten Sieg in einer fairen Partie mit wenigen Strafzeiten. Bereits im ersten Drittel gab es einen Jubiläumstreffer zu feiern: Nach dem 1:0 durch Markus Mooseder erhöhte Nico Rossi auf 2:0. Es war nicht nur das bereits 18. Saisontor des besten Wanderers-Schützen. Dem Torjäger gelang damit auch der 100. Treffer in dieser Spielzeit – und das in nur 14 Partien.

Der Torhunger der Germeringer war damit aber längst noch nicht gestillt. Sie schraubten das Ergebnis in den verbleibenden 40 Spielminuten mit weiteren Treffern von Mooseder und Rossi sowie von Louis Kolb, Ludwig Schmidbauer, Christian Köllner, Michael Dorfner und Louis Britsch in die Höhe. Für Youngster Britsch, der auch noch einen Treffer vorbereitete, waren es die ersten Scorerpunkte im Erwachsenen-Bereich.

Der Blick der Wanderers richtet sich nun Richtung Playoffs zur Landesliga. Als Tabellenführer ihrer Gruppe haben die Germeringer im Viertelfinale Heimrecht. Gegner wird der Zweite aus der Parallelgruppe 4. Dort streiten sich derzeit mit Türkheim, Lindenberg, Maustadt und Oberstdorf gleich vier Teams um diesen Tabellenrang. Bei den Wanderers will nicht nur Teamsprecher Markus Degenhardt in den verbleibenden beiden Vorrundenspielen in Mittenwald und Ottobrunn möglichst keinen Ausrutscher mehr erleben. Denn wenn die Germeringer ungeschlagen aus der Vorrunde hervorgehen, hätten sie auch beim Halbfinale Heimrecht, wo die Entscheidung über den Aufstieg fällt. „Jetzt gilt es, sich für die Playoffs einzuspielen und keine Verletzungen mehr zu riskieren“, sagt Degenhardt, der außerdem sein Augenmerk auf das kommende Woche fällige erste Bayernpokal-Halbfinalspiel gegen Inzell richtet.

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