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Der Cup ist in Germering. Frenetisch feierten d ie Wanderers am Sonntagabend ihren ersten Triumph.

Eishockey

Wanderers holen Bayernpokal

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Germering – Der erste von zwei möglichen Titeln ist im Polariom: Germerings Eishockey-Wanderers sind Bayernpokalsieger 2020. Nach zwei Siegen gegen Waldkraiburg durften sie am Sonntagabend die Trophäe in Empfang nehmen und sich von der Saisonrekord-Kulisse von 450 Zuschauern feiern lassen.

Germering – Der 5:2 (1:0, 1:1, 3:1)-Finalsieg lieferte einen Vorgeschmack auf ein mögliches Duell gegen den gleichen Gegner in den Aufstiegs-Playoffs zur Landesliga und war ein würdiges Pokalfinale.

Von der ersten Minute an war klar: Einen Spaziergang wie bei den bisherigen Bezirksliga-Spielen durften die Wanderers nicht erwarten. Zwar erarbeiteten sich die Hausherren die besseren Chancen. Weil aber Waldkraiburgs Torhüter Fabian Birk überragend hielt und seine Vorderleute kämpferisch dagegen hielten, entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. „Man merkt, dass die Waldkraiburger viele Spieler mit Bayernliga-Erfahrung im Kader haben“, sagte Wanderers-Sprecher Markus Degenhardt. Seine Germeringer haben aber einen US-Boy: J.C. Cangelosi sorgte kurz vor der ersten Pause für die Führung.

Auch im Mittelabschnitt konnte sich keines der beiden Teams eindeutige Vorteile erspielen. Waldkraiburg glich per Penalty aus, nachdem ein Wanderer den Puck verbotenerweise mit der Hand im Torraum blockiert hatte. Fünf Minuten später sorgte Louis Kolb aber wieder für die Führung der Hausherren. Ein Dreifachschlag durch Cangelosi und zwei weitere Treffer von Quirin Reichen zu Beginn des Schlussdrittels brachte die Wanderers schließlich auf die Siegerstraße – zumal ihnen ein Remis nach dem Hinspielerfolg gereicht hätte. Danach schaukelte die Truppe von Trainer Petr Vorisek das Spiel souverän über die Zeit.

Schon am Samstag zur ungewohnten Frühnachmittagszeit hatten die Wanderers eine harte Hinspiel-Nuss in Waldkraiburg zu knacken. Am Ende siegten sie zwar mit 5:4 (1:3, 3:0, 1:1). Doch zunächst sah erstmals in dieser Saison so aus, als hätten die Germeringer ihren Meister gefunden. Manuel Winkler brachte die Wanderers zwar in Führung. Danach waren aber die Gastgeber die aktivere und spielerisch bessere Mannschaft. Obwohl Severin Dürr im Germeringer Kasten einen Sahne-Samstag erwischt hatte, musste er dreimal hinter sich greifen. Nach dem 1:3-Rückstand zeigten seine Vorderleute dann aber ein ganz anderes Gesicht und fanden deutlich besser ins Spiel. Nach Treffern von Konstantin Kolb, Michael Dorfner und Cangelosi war die Partie gedreht. Weil Waldkraiburg aber noch der Anschlusstreffer gelang, mussten die Wanderers bis zum Schluss um ihren knappen Sieg zittern. Doch 24 Stunden später bebte am Sonntagabend dann das Polariom.

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