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Wanderers können Aufstiegs-Playoff planen

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Von: Andreas Daschner

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Auf Kurs gebracht haben Quirin Reichel (l.) und Stefan Sohr die Wanderers. © Habschied

Die Eishockey-Wanderers haben den Einzug in die Aufstiegsrunde zur Landesliga so gut wie sicher in der Tasche. Nach einem klaren 7:0 (6:0, 0:0, 1:0)-Derbysieg in Dachau ist ihnen einer der ersten beiden Plätze nur noch rechnerisch zu nehmen.

Germering –  Platz zwei in der Bezirksliga reicht den Germeringern für die Playoff-Teilnahme. Von den Teams ab Rang drei können nur noch die Bayernliga-Reserveteams aus Geretsried und theoretisch Schongau – sie haben erst elf Partien bestritten – nach Punkten noch gleichziehen. Beide haben jedoch ein deutlich schlechteres Torverhältnis. Im Prinzip kann der Tabellenführer den Sekt also schon mal kalt stellen. Um wirklich alle Eventualitäten zu beseitigen, braucht die Truppe von Trainer Rudi Simm aus den verbleibenden drei Spielen noch einen Punkt.

In Dachau waren die Hausherren nicht in Top-Besetzung angetreten. Im Gegensatz zum knappen 4:3-Hinspielsieg vor gut zwei Wochen fehlten bei den „Woodpeckers“ genannten Nachbarn diesmal die beiden Ex-Wanderer Sven Schittenhelm und Sven Goblirsch. Dem ehemaligen Germeringer Vereinspräsidenten Jürgen Fleißner, der nun als Trainer in Dachau fungiert, standen nur vier Verteidiger zur Verfügung.

Die Wanderers legten auch gleich los wie die Feuerwehr und überrannten die ersatzgeschwächten Gastgeber förmlich. Der frühere Germeringer Severin Dürr im Tor der Dachauer musste schon in der zweiten Minute zweimal hinter sich greifen. Louis Kolb und Trainerbruder Daniel Simm sorgten mit einem Doppelschlag für Jubel bei den 35 mitgereisten Wanderers-Fans. Doch der Torhunger im ersten Drittel war damit längst noch nicht gestillt. Timm Trappmann, Kapitän Quirin Reichel, Simon Klopstock und Benedikt Pfeil schraubten die Führung in für die Dachauer uneinholbare Höhe.

Mit dem 6:0 im Rücken konnte Rudi Simm auch Ersatztorhüter Daniel Schmidt Spielerfahrung sammeln lassen. Der bis dahin nur sporadisch eingesetzte Schlussmann kam für Stammtorhüter Daniel Klein und hielt seinen Kasten ebenso sauber wie sein Vorgänger. Ab dem zweiten Drittel traten die Dachauer konzentrierter auf und waren auf Schadensbegrenzung aus. Und dabei auch durchaus erfolgreich. Zwar stand Dürr weiter oft im Mittelpunkt des Geschehens. Den Wanderers sollte aber nur noch ein Tor gelingen: In der 54. Minute stellte Thomas Köppl den Endstand her.

Auch der gegen Ende einsetzende Regen im Dachauer Freiluftstadion konnte die Laune nicht mehr trüben.

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