Mit leeren Händen kamen Brucks Wasserballer von ihrem zweitägigen Franken-Gastspiel in Nürnberg zurück.

Bayernliga

Trotz geballter Manpower: Kalte Duschen für Wasserballer

ie schon im Vorfeld des doppelten Franken-Gastspiels erwartet, sind die Oberliga-Wasserballer aus Fürstenfeldbruck zweimal untergegangen.

Fürstenfeldbruck Zunächst unterlagen sie der zweiten Mannschaft des 1. FC Nürnberg mit 8:11 (2:4, 4:1, 0:3, 2:3). 24 Stunden später ging auch die Partie gegen die erste Formation der „Clubberer“ mit 2:6 (0:1, 0:2, 0:1, 2:2) verloren. Für en Wasserratten-Verein aus der Kreisstadt waren es die ersten Saisonniederlagen.

Trotzdem bilanzierte Trainer Christian Bews: „Insgesamt haben wir uns recht gut verkauft.“ Denn schon die Ausgangssituation war denkbar ungünstig. Bews musste auf eine ganze Reihe von Stammspielern verzichten. Nachdem auch noch Torwart Axel Steinbach krankheitsbedingt absagen musste, blieb nur eine Konsequenz: Bews gab sein Debüt als Schlussmann.

Nürnbergs zweites Team dominiert seit Jahren die Oberliga. Deshalb war der Trainer mit dem 8:11 nicht unzufrieden. „Wir haben dagegen gehalten und sind gerade in der Defensive stark gestanden.“ Was er nicht sagte, aber von Kapitän Andreas Peters ergänzt wurde: Bews selbst hatte als torhütender Trainer großen Anteil daran: „Unfassbar, was er alles vor der Linie weggefischt hat.“ Im Angriff dagegen fehlten in den entscheidenden Phasen Kraft und Konzentration. Denn eigentlich wäre sogar mehr möglich gewesen, was die 6:5-Führung zur Pause verdeutlichte. Größter Knackpunkt war die eigene Überzahl, als in elf derartigen Situationen nur ein Treffer gelang.

Diese miserable Quote setzte sich auch fort, als die Brucker gegen die erste Mannschaft der Nürnberger antraten. Erneut glänzten die Wasserratten mit einer konzentrierten Defensiv-Leistung und kassierten nur sechs Gegentreffer. Damit wäre Bews zufrieden gewesen, wäre da nicht erneut der Angriff gewesen. Dass die Wasserratten mit ihrer ersatzgeschwächten Mannschaft trotzdem keine Packung kassierten und nur 2:6 verloren, lag an der Verbesserung des Umschaltens von Angriff auf Abwehr. Ein Effekt der Entwicklung unter Trainer Bews, wie Kapitän Peters sagt. Der Centerverteidiger hofft nun auf die Rückspiele im Sommer. Bis dahin wird Bews einen Trainingsinhalt in den Vordergrund rücken: Überzahlsituationen.

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