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Wasserratten haben an Strafen zu knabbern

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Thorsten Schulzärgert sich über Schiedsrichter.

Die einzige Wasserball-Formation im Landkreis ist zum Saisonstart zwar nicht gänzlich untergegangen, hat aber das Derby bei der Zweitliga-Reserve der SG Stadtwerke München mit 10:14 (1:1, 3:4, 2:3, 4:6) verloren.

Fürstenfeldbruck  „Es war ein enges Spiel, wir konnten am Ende aber leider nicht mehr genug zulegen“, bilanziert Andreas Peters, der Kapitän des Brucker Wasserratten-SV.

Die Amperstädter mussten nicht nur auf ihren Schöngeisinger Routinier Fabian Kautz verzichten. Auch Trainer Christian Bews sagte kurzfristig ab. Noch bitterer: Bereits nach zehn Minuten war für Josef Sandor Schluss. Der Junior hatte schon zu so früher Stunde am Abend seine dritte Zeitstrafe erhalten und durfte fortan nicht mehr eingesetzt werden. Thorsten Schulz, der Bews als Trainer vertrat, haderte ohnehin mit den Entscheidungen der Schiedsrichter: „Von den drei Rausstellungen war nur eine wirklich klar.“

Doch auch in Abwesenheit des Cheftrainers begannen seine Schützlinge engagiert. Bereits nach zwei Minuten brachte Günter Knall die Brucker in Führung. Die währte zwar nicht lange, doch die Brucker hielten dennoch wacker gegen die taktisch perfekten Münchner mit. Mitte des zweiten Viertels stand es 3:3, zur Halbzeit führten die favorisierten Hausherren nur mit 5:4.

Auch nach der Pause blieb das Spiel zunächst eng. Erst im Schlussabschnitt konnten sich die Münchner erstmals absetzen, führten zwischenzeitlich sogar mit sechs Treffern. „Hinten raus hat bei uns dann auch ein bisschen die Kraft nachgelassen“, gestand Peters und erklärte den Knackpunkt fürs mit nur elf Mann angetretenen Team: Die „Wasserverweise“ hätten in Summe schon ein „etwas ungleiches Verhältnis“ gezeigt.

Und das, obwohl die Brucker immer wieder Sven Kesberger in Stellung brachten und der Center nur durch Fouls kurz vor dem Tor zu stoppen war. Trotzdem erzielte der Routinier sechs Treffer. „Wir hatten gerade vor dem Tor körperliche Vorteile gegen die jungen Münchner. Leider hat der Schiedsrichter uns die aber ständig abgepfiffen. Manchmal habe ich das Gefühl, die pfeifen das, was sie denken, das sein könnte, aber nicht das, was sie sehen“, ärgerte sich Schulz. Das nächste Spiel bestreiten die Brucker bereits am 9. Februar. Dann treffen sie auswärts auf Serienmeister 1. FC Nürnberg.

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