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Wölfe gastieren im Pantherkäfig - TuS Fürstenfeldbruck muss gegen Rimpar auf Fans verzichten

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Von: Andreas Daschner

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TuS-Handballer versuchen, Eisenachs Spieler am Wurf zu hindern
Bei ihrer Zweitliga-Premiere wehrten sich die Panther nach Leibeskräften - damals noch mit Zuschauern im Rücken. © Peter Weber

Stell dir vor, es ist Derby, und keiner geht hin. Diesem traurigen Szenario stellen sich die Panther, wenn am Samstag die Unterfranken aus Rimpar zum innerbayerischen Duell in die Wittelsbacher Halle kommen.

Fürstenfeldbruck – Wenn die Partie um 19.30 Uhr losgeht, dürfen coronabedingt erneut keine Zuschauer in den Pantherkäfig.

Dabei dürften so manchem altgedienten Brucker Fan beim Namen Rimpar die Ohren klingeln. Die Unterfranken sind nämlich alte Bekannte. Vor rund zehn Jahren spielten die Panther schon einmal gegen sie – damals noch in der Bayernliga. Seitdem hat sich bei den Gästen aber einiges getan. Die DJK legte sich den Beinamen Wölfe zu, stieg in die 2. Bundesliga auf und ist dort mittlerweile etabliert. 2014/2015 belegten die Unterfranken aus dem Landkreis Würzburg sogar längere Zeit den ersten Tabellenplatz. Zum Aufstieg reichte es zwar nicht, Platz fünf am Saisonende ist aber bis heute der größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Dennoch ganz ohne Neid sagt Wild: „Rimpar ist für uns eine Art Vorbild.“

Denn die Wölfe starteten seinerzeit unter ähnlichen Bedingungen in das Abenteuer Profihandball. Mittlerweile haben die Rimparer den Bruckern aber einige Jährchen an Erfahrung voraus. Zudem schätzt Wild sie als äußerst unangenehmen Gegner ein: „Die kommen über den Kampf ins Spiel.“ Den Panthern stecken zudem die Strapazen von der Dessau-Roßlau-Fahrt in den Knochen. Trotzdem ist Wild nach den zuletzt gezeigten Leistungen optimistisch. „Wir sind endgültig in der Liga angekommen“, sagt er. Jetzt wollen sich die Panther auch mal für die Leistungssteigerung gegenüber den ersten beiden Saisonspielen mit Punkten belohnen.

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