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Tristan Minz und der TSV Unterpfaffenhofen kämpfen weiter um den Klassenerhalt.

Faustball

Zweite Liga trotz zweier Pleiten noch zu halten

Trotz zweier weiterer Niederlagen in der 2. Bundesliga: Die Motivation bei den Faustballern des TSV Unterpfaffenhofen ist ungebrochen. Zumal die jüngsten Pleiten auf der Reise in den Nordschwarzwald gegen Top-Favoriten kassiert wurden.

Germering In Neuenbürg war sowohl gegen den gastgebenden TV Waldrennach als auch gegen Rosenheim nichts zu holen. Eigentlich wollte die Mannschaft um ihre Offensiv-Spitze Matthias Willer die Aufstiegsaspiranten aus Waldrennach mit druckvollen Angriffsschlägen der Gegner auf Distanz halten. Doch die defensiv hervorragend besetzten Hausherren hatten nahezu jeder Attacke etwas entgegen zu setzen und punkteten oft direkt im Gegenzug. Erst als Martin Langosch und Johannes Eger taktisch die Positionen wechselten, wurde das Team etwas stabilisiert. Doch Unkonzentriertheit und die individuelle Klasse der Gegner brachten nicht den ersehnten Satzgewinn.

Danach trafen die Germeringer auf die im Gegensatz zum Hinspiel mit Ex-Nationalspieler Steve Schmutzler antretenden Rosenheimer. Während Willer weiter versuchte, den Gegner unter Druck zu setzen, tat sich die Defensive schwer, Schmutzlers harte Angriffsschläge kontrolliert abzuwehren. Nach dem 5:8 im ersten Satz fand der TSV in der Folge etwas besser ins Spiel, verlor aber erneut 8:11. Am Ende fehlten einfach die Mittel und ein bisschen Glück, um beiden Top-Teams die Stirn zu bieten. Nach 4:11 im dritten Satz ging auch das zweite Spiel mit 0:3 verloren.

Acht Niederlagen in Folge sprechen zwar eine deutliche Sprache. Allerdings, so Spielertrainer Marc Pelz: „Wir haben auch sechsmal gegen eines der Top-Teams der Liga gespielt.“ In den noch ausstehenden vier Saisonspielen treffen die Germeringer nun dreimal auf direkte Konkurrenten um den Klassenerhalt. Bereits am Samstag in Calw, wo der Tabellenführer übermächtig scheint, steht danach mit Neugablonz einer dieser Kandidaten auf dem Parkett. Mit einem Sieg wäre der direkte Klassenerhalt aus eigener Kraft weiter möglich. Pelz: „Wir sind spielerisch gut aufgestellt und hoch motiviert.“ 

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