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ESV-Herren fliegen aus dem Bayernpokal

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Hat viel Arbeit vor sich: ESV-Trainer Benedikt Schiebilski. © Andreas Mayr

Murnau - Viele Fehler in Defensive und Angriff: Beim ESV Staffelsee lief noch nicht viel rund im Pokal. Gegen Liga-Konkurrent Vaterstetten gab's eine 64:89-Abreibung.

Die Generalprobe für den Bayernliga-Auftakt haben sich die Basketballer des ESV Staffelsee anders vorgestellt. Doch zwei schwache Phasen in der ersten Runde des Bayernpokals gaben gegen Liga-Konkurrent Vaterstetten den Ausschlag, dass der ESV eine deutliche Niederlage einstecken musste. Am Ende verlor das Team von Coach Benedikt Schiebilski 64:89.

Einiges hatten sich die Murnauer vorgenommen. Gerade zu Hause. Voll war die Halle. Wieder einmal. Einen Gegner aus der Regionalliga wünschten sich die Murnauer in der zweiten Runde des Bayernpokals. Diese Hoffnungen sind gestorben. Zu nervös sei das Team ins Spiel gegangen. „Wir waren noch nicht bereit, den Kampf anzunehmen“, erklärt Schiebilski. „Aus welchen Gründen auch immer, haben wir viele Angriffe nicht zu Ende gespielt.“ Dabei sah es bis kurz vor der Halbzeit-Pause gar nicht so düster aus. Der ESV war eigentlich dran, doch dann zog der TSV Vaterstetten davon – mit einem 10:0-Lauf. Plötzlich stand’s 35:44.

Im dritten und vierten Abschnitt änderte sich das Bild kaum. So weit waren die Hausherren nicht weg von einem der Liga-Favoriten. Zu den Top-Fünf dürfte Vaterstetten gehören. Das zeigten der TSV, der ein treffsicheres und ausgeglichenes Team nach Murnau schickte. Breit aufgestellt ist auch der ESV. Einsatzzeiten bekamen alle zwölf Spieler, die Schiebilski im Kader hatte. Er wollte das komplette Team Bayernliga-Luft schnuppern lassen. „Für manche war es das erste Mal auf diesem Niveau“, sagt er. „Wir haben gelernt, dass die Bayernliga etwas anderes ist als die Bezirksoberliga.“

Viele Unkonzentriertheiten in der Defensive und im Angriff führten zu Ballverlusten und verschenkten Punkten. „Wir haben zu viele Offensiv-Rebounds hergegeben und unsere Würfe von draußen nicht getroffen.“ Daraus resultierte ein weiterer Lauf für die Gäste – diesmal zog Vaterstetten unaufhaltsam davon. „Da war die Aggressivität einfach nicht mehr da.“ 18 Punkte betrug der Vorsprung zu diesem Zeitpunkt. Am Ende waren’s sogar 25. Ein ernüchterndes Ergebnis. „Es ist natürlich ärgerlich, weil wir uns mehr erhofft hatten“, gibt Schiebilski zu. „Aber lieber verlieren wir jetzt, als im ersten Saisonspiel.“ In die Bayernliga startet sein Team am kommenden Samstag – in Memmingen.

Sebastian Saller

Die Statistik:

ESV Staffelsee: Marco Moroder 13 (2 Dreier), Dotzer 11 (3), Frühschütz 7, Adelberger, Gansneder, Dominik Moroder, Rapp je 6, Clarke Hahne je 4, Hensler 1, Kirmaier, Schneider.

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