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Bayernpokal: Erster Prüfstein für ESV Staffelsee

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Früher Gegner, jetzt Kollegen: Center Michael Clarke (r.) wechselte zum ESV und spielt nun mit Sebastian Rapp. © Andreas Mayr

Murnau - Saisonauftakt für die Murnauer Basketballer: Im Bayernpokal trifft der ESV auf einen der Liga-Favoriten und Liga-Konkurrenten der Bayernliga: den TSV Vaterstetten.

Die Tage der Basketballfreien Zeit sind gezählt – lange genug hat sie gedauert. Das Training der ESV-Korbjäger war lange und intensiv. Bereits im Juni begannen sie, dazu kamen seit August drei Fitness-Einheiten pro Woche. Nun können die Murnauer unter Beweis stellen, dass sie sich gut vorbereitet haben. Der Spielbetrieb der Bayernliga startet zwar erst am 3. Oktober, doch nun wartet in der der ersten Runde des Bayernpokals ein richtiger Prüfstein auf Trainer Benedikt Schiebilskis Team. Diesen Sonntag (16:45 Uhr/Staffelsee-Gymnasium) spielt es gegen Liga-Konkurrent TSV Vaterstetten. 

Den Bayernpokal gewichtet der ESV-Coach sehr hoch. „Er ist eine ganz gute Standortbestimmung für uns“, erklärt er. Weiterkommen ist für ihn vor allem deshalb wichtig, da der Aufsteiger in den nächsten Runden auf höherklassige Teams treffen könnte. Damit ein solcher Coup gelingt, setzt Schiebilski auf seine Neuzugänge: Michael Clarke und Daniel Hensler. Ob Center Clarke, der vom TSV Milbertshofen an den Staffelsee gewechselt ist, dabei sein kann, ist noch ungewiss. Sein alter Verein hat ihn schon freigegeben, jetzt fehlt nur noch der Spielerpass. „Ich hoffe, dass er dabei ist. Er ist eine weitere Option. Mit ihm können wir die Last auf mehreren Schultern verteilen.“ 

Garantiert mit von der Partie ist Aufbau-Spieler Hensler. Vom 36-jährigen Arzt verspricht sich der Trainer einiges. „Er ist ein Akteur, der Verantwortung übernehmen kann. Das hat er in der Vorbereitung bereits bewiesen.“ Auf Dominik Junold, Daniel Angerer und Dominikus Findler muss Schiebilski aber verzichten. Doch Ausreden möchte er keine finden. „Wir sind fit und wollen schnell spielen.“

Sebastian Saller

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