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Sechs Sechzger aus Ohlstadt in Saarbrücken

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Nachbarn: Walter Vorderwülbecke (r.) und Felix Weber. © f:or/A.

Um 9 Uhr in der Früh geht’s los. Auf ins Saarland. Walter Vorderwülbecke und fünf Spezl vom Löwen-Fanclub Heimgarten in Ohlstadt haben tatsächlich Karten ergattert für das erste Relegationsspiel des TSV 1860 heutige Abend (17.30 Uhr) beim Meister der Regionalliga Südwest, dem 1.FC Saarbrücken.

Ohlstadt – Einfach war’s nicht, an die Tickets zu kommen. „Wir haben vor zwei Monaten unsere Bestellung aufgegeben“, sagt der Vorsitzende. Nur gut, dass er Angelika Frisch, die Chefin über die Kartenkontingente bei den Sechzigern, schon lange kennt. So fiel in der Tat ein kleines Packerl von sechs Tickets für den Ohlstädter Verein ab. Die wurden intern ganz fair aufgeteilt. „Da gab es überhaupt keinen Streit“, versichert er. Zuerst kommen die zum Zug, die immer dabei sind. „Die von Haus aus eine Dauerkarte haben und immer fahren.“ Darunter sind sogar zwei Fernmitglieder aus dem Münsterland – und vier Ohlstädter. Fürs Heimspiel am Sonntag im Grünwalder Stadion erhielt der Fanclub noch sechs Karten obendrauf.

Jetzt fahren die Fans aber erst einmal zu Partie eins. Einen Sieg fordert Vorderwülbecke gar nicht. „Ein 1:1 wär’ nicht schlecht, ein Auswärtstor ist was wert.“ Dass die Löwen als Außenseiter ins Duell gehen, sieht er nicht so. „Die Chancen stehen 50:50. Wir haben eine gute Truppe, und wer hat schon 83 Punkte in der Runde gemacht.“ Saarbrücken kam nur auf 80.

Mit Kapitän Felix Weber, dem Ohlstädter, hat Vorderwülbecke am Dienstagabend noch telefoniert. Der kurze Dienstweg. „Wieso nicht?“ fragt er. „Er ist doch mein Nachbar.“ Schön, wenn’s noch so geht. Denn gegenüber den Medien haben die Spieler mal wieder einen Maulkorb verpasst bekommen.

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