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Rot gegen Grün, Partenkirchen gegen Murnau – so lautet das Duell. Die Trainer Thomas Parsurka (l.) und Maximilian Dück haben ihre Teams auf das Derby eingestimmt.
Derby-Kracher in Partenkirchen: Gegen Murnau bauen die Handballer des TSVP  auf den heimischen Hexenkessel.
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Derby-Kracher in Partenkirchen: Gegen Murnau bauen die Handballer des TSVP  auf den heimischen Hexenkessel.
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Derby-Kracher in Partenkirchen: Gegen Murnau bauen die Handballer des TSVP  auf den heimischen Hexenkessel.
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Derby-Kracher in Partenkirchen: Gegen Murnau bauen die Handballer des TSVP  auf den heimischen Hexenkessel.

Murnau gegen Partenkirchen: Spannung programmiert

Das große Derby: Wer stellt die Weichen auf Meisterschaft?

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  • Andreas Kögl
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Derby-Kracher in Partenkirchen: Gegen Murnau bauen die Handballer des TSVP  auf den heimischen Hexenkessel. Die Gäste aber haben keine Angst davor. 

Garmisch-Partenkirchen – Die Aufregung ist groß. Seit Tagen schon senden die Partenkirchner Handballer Videobotschaften über Facebook aus. Sie wollen einheizen, mobilisieren, Vorfreude schüren. Für den TSVP ist das Derby gegen Murnau das Spiel des Jahres – keine Frage. 18:18 trennte man sich im Hinspiel. Beide Mannschaften haben bisher kein Spiel in der Bezirksklasse verloren. Besser könnte die Ausgangslage für den Klassiker der Landkreis-Rivalen am Samstag um 18 Uhr in der Realschul-Turnhalle nicht sein.

„Ich bin echt gespannt“, sagt Maximilian Dück, der Murnauer Trainer. „Ich freue mich richtig.“ Er sieht in der Begegnung auch für sich selbst eine Herausforderung, obwohl er das Spielfeld sicher nur bei Auszeiten betreten wird. „Die Jungs dürfen sich durch die Stimmung, die Zuschauer nicht abschrecken lassen. Das ist auch ein bisschen meine Aufgabe als Trainer. Mal schauen, wie ich das hinbekomme.“

Logisch, dass Dücks Gegenüber Thomas Pasurka gerade auf den Faktor Publikum setzt. „Wir bauen darauf, dass sich die Halle in einen Hexenkessel verwandelt, und die Zuschauer uns nach vorne peitschen.“ Er rechnet mit einem sehr emotionalen Match. Die Erfahrungen aus dem Hinspiel, das Anfang Dezember unter der Woche in Murnau ausgetragen worden war, machen ihm Hoffnung. „Wir waren damals lange Zeit die spielbestimmende Mannschaft gewesen. Ich hoffe, dass wir das wiederholen können.“

Konzentration ist Schlüssel zum Erfolg

Der Begegnung misst Pasurka einen immensen Stellenwert in Hinblick auf den Verlauf der restlichen Saison bei. „Es wird eine kleine Vorentscheidung fallen“, spekuliert er, „nur der Sieger kann sich berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg in die Bezirksliga machen.“ Dück sieht es ein wenig entspannter. „Das ist sicher ein sehr wichtiges Spiel, aber sicher nicht die ultimativ letzte Chance.“ Auch die Partien in Weilheim und Kaufbeuren müsse man danach erst einmal schadlos überstehen. „Man kann sicherlich die Weichen stellen, aber wenn man dann mit dieser Einstellung rangeht, dass man durch ist, geht das sicher schief.“

Ans Hinspiel an der Poschinger-Allee erinnert sich der Murnauer Coach nicht so gerne. Sein Team kam lange nicht ins Spiel, tat sich schwer, stand sich selbst im Weg. Bei der Neuauflage hofft er nun auf Besserung, zumindest einen positiveren Start. „Wir haben uns ein paar Dinge überlegt, die wird der TSVP dann schon zu sehen bekommen.“ In jedem Fall wird den Gastgebern ein Murnauer Team gegenüberstehen, das nahezu komplett ist. Neben dem länger Verletzten Maximilian Mangold hat es im Abschlusstraining nur Michael Ott erwischt, der eigentlich sein Comeback beim TSV hätte geben wollen. Wenig Sorgen auf dem Personalsektor haben auch die Partenkirchner. Eine zentrale allerdings: Valentin Müller konnte einen OP-Termin nicht verschieben. Der wurfstarke Youngster wird das Duell wohl verpassen. Das wusste Dück am Freitagnachmittag schon.

Ein Schlüssel zum Erfolg in Pasurkas Augen ist das Thema Konzentration. „Wir müssen sie über das gesamte Spiel hoch halten.“ Schwächephasen wie in einigen Spielen erlebt, dürfe sich der TSVP nicht erlauben. „Wer die wenigsten Fehler macht, geht als Sieger vom Feld.“ Dück glaubt nicht an ein großes Offensiv-Feuerwerk. „Das läuft sicher recht ähnlich wie im Hinspiel: Eine Abwehrschlacht mit guten Defensivreihen.“ Dass seine Murnauer auswärts antreten, wertet er nicht als Nachteil. „Wenn einen 300 Leute scheiße finden, ist man doch frei von Hemmungen.“ Er hat ein ganz eigenes Motto für das Derby: „Wir lassen die Partenkirchner den Lärm machen und klauen heimlich, still und leise die Punkt.“ Da hat der TSVP sicher etwas dagegen.

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