Ins Team des Jahrzehnts der Tölzer Löwen haben die Fans Andreas Schwarz aus Holzkirchen gewählt.
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Ins Team des Jahrzehnts der Tölzer Löwen haben die Fans Andreas Schwarz aus Holzkirchen gewählt.

Von den Fans geehrt

Andreas Schwarz im Team des Jahrzehnts der Tölzer Löwen

  • vonHeidi Siefert
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Die Eishockeysaison 2019/20 fand lange schon ihr abruptes Ende. Bei den Tölzer Löwen, in deren Kader der Holzkirchner Andreas Schwarz steht, war die Zwischenbilanz mit dem frühzeitigen Erreichen der Playoffs rundum positiv.

Für Schwarz gab es nun noch ein Extra-Zuckerl: Die Fans des Traditionsvereins von der Isar wählten den 25-Jährigen in die „Mannschaft des Jahrzehnts“.

„Das hat mich schon sehr gefreut“, erzählt der Verteidiger zwischen Büffeln fürs Bachelor-Studium internationales Management und Mountainbiken – dies zusammen mit dem Mann als Trainingspartner, den ihm die Löwen-Fans im All-Star-Team an die Seite gewählt haben: Beppo Frank, den Tölzer, der nach vielen Jahren in Riessersee, Rosenheim und bei seinem Heimatverein vergangene Saison ins Trikot des TEV Miesbach schlüpfte.

Jeweils fünf Spieler standen auf jeder der sechs Positionen der Startaufstellung zur Auswahl. Die Konkurrenten von Schwarz waren Christian Kolacny, mit dem er in der Oberliga-Meistermannschaft von 2016/17 stand, der langjährige NHL- und DEL-Spieler Casey Borer aus Minneapolis, der mit zwei Spielzeiten in Bad Tölz seine Karriere ausklingen ließ, sowie der spielstarke Kanadier Matt MacKenzie, der in der abgelaufenen Saison mit ihm im Kader stand und Liro Vehmannen.

Im Tözer Team des Jahrzehnts stehen Markus Janka (Tor), Andreas Schwarz, Beppo Frank (Verteidigung), Yannik Dubé, Florian Strobl und Johannes Sedlmayr (Sturm). „Wenn ich schon in der Mannschaft des Jahrzehnts stehe, würde ich natürlich auch gern das nächste Jahrzehnt für den Verein angreifen“, sagt Schwarz lachend und hofft auf eine Vertragsverlängerung bei seinem Heimatverein. Dass Geschäftsführer Christian Donbeck bereits signalisierte, ihn als Teil der Mannschaft zu sehen, stimmt den Holzkirchner zuversichtlich, der ausgenommen von Abstechern nach Nürnberg und Bietigheim seit dem Nachwuchs bei Tölz spielt. In der abgelaufenen Saison war er einer von drei Aktiven, die jedes Match bestritten.

Im Corona-Modus steht bis Mittag Lernen auf dem Programm, nachmittags Laufen oder – viel lieber – Radfahren. „An der frischen Luft was zu tun, an den Seen vorbei und die Berge rauf – das macht einfach Spaß“, sagt Schwarz und sieht die erschwerten Trainingsbedingungen pragmatisch. Ein demnächst anstehender Kurs fürs Studium in Ansbach wird wohl virtuell stattfinden. Umso praktischer, dann kann er auch weiterhin mit Beppo Frank Trainingskilometer im Oberland abspulen. 

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