+
Nicht zu bremsen ist derzeit Holzkirchens junger Spielmacher Marc Gricar. 

„So ein Sieg motiviert ungemein“

Holzis wollen nachlegen

Nach dem Erfolg gegen die DJK Traunstein, wollen die TuS Holzkirchen bei starkem Aufsteiger TSV Vilsbiburg II nachlegen.

Holzkirchen – Es gibt Ereignisse, die sich erst viel später als Initialzündung für eine Trendwende herausstellen. So würden die Basketballer des TuS Holzkirchen natürlich gerne auf die starke Vorstellung gegen die DJK Traunstein zurückblicken. Wenn der TuS am Sonntagmittag beim TSV Vilsbiburg II punkten will, sollte zumindest die Einstellung wieder dieselbe sein, wie beim überraschenden 93:78-Erfolg vom vergangenen Wochenende. Die Niederbayern gehören zu den heimstärksten Teams in der Bezirksoberliga und werden sicher keine Gastgeschenke an die Holzis verteilen.

Die Stimmung während der Woche war verständlicherweise gut in Holzkirchen. „So ein Sieg motiviert ungemein“, sagt TuS-Coach Tobias Guggenhuber. Dennoch musste er sich in den vergangenen Tagen über die ein oder andere Ausrede seiner Spieler für das Auslassen von Trainingseinheiten ärgern. Deren Potenzial hatte der Aiblinger noch nie angezweifelt. „Die Frage war immer nur die Einstellung und der Wille, das Ganze auch umzusetzen.“

Was alles möglich ist, wenn die Holzkirchner den Erfolg gemeinsam suchen, bekam nun Traunstein schmerzlich zu spüren. Und an diese Leistung will der TuS anknüpfen. Interessant war in jedem Fall festzustellen, dass ein Team auf dem Parkett stand, dem man im Vorfeld so eine Leistung nicht zugetraut hatte.

Zwar können die Holzis in dieser Liga noch nicht auf die Erfahrung des 36-jährigen Tom Rabentko verzichten. Auch ein Daniel Frystacki oder Dominik Wörmann sind schwer zu ersetzen. Dass aber ausgerechnet Jugendspieler wie Marc Gricar, Fritz Buziek, Clemens Weinzierl oder auch Kilian Schneider spielentscheidend sein können, das ist eine neue Erfahrung beim TuS. Guggenhuber genießt diese Entwicklung. Denn der Holzi-Coach sieht seine Aufgabe nicht allein im Klassenerhalt, sondern oder vor allem auch in der Entwicklung des Holzkirchner Nachwuchses.

Spannend wird der Vergleich mit Vilsbiburg auf jeden Fall werden. Die Regionalliga-Reserve des TSV stellt sich ebenfalls aus hoch motivierten Talenten zusammen. „Die haben sehr souverän den Aufstieg geschafft, und stehen nicht ohne Grund deutlich vor uns“, macht Guggenhuber klar. „Wir haben gegen Traunstein am Limit gespielt – und viel weniger sollte es in Vilsbiburg auch nicht sein, wenn wir da nachlegen wollen.“

wed

Auch interessant

Kommentare