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Gut verteidig en müssen die Basketball des TuS Holzkirchen (in Weiß) gegen den TSV Milbertshofen II. Nicht mithelfen kann Dominik Wörmann (l.), der krank ist.  

„Wir müssen mit Gefühl und Hirn verteidigen“

Holzis wollen Serie ausbauen

Die Basketballer des TuS Holzkirchen treten am Samstag mit großen Personalsorgen beim TSV Milbertshofen II an. Nichtsdestotrotz will das Team den dritten Sieg in Folge einfahren.

Holzkirchen – Aller guten Dinge sind drei. Auf diese Weisheit bauen am Wochenende die Basketballer des TuS Holzkirchen. Nach den Siegen über Ismaning und München Ost soll am Samstagabend beim TSV Milbertshofen II der dritte Sieg in Serie folgen. Mit welchem Team die Holzis antreten können, wird noch der eine oder andere Hausarzt kurzfristig entscheiden. Die Grippewelle verschont nämlich auch Holzkirchens Korbjäger nicht.

Coach Tobias Guggenhuber, Clemens Weinzierl, Dominik Wörmann und seit Donnerstag auch Holzkirchens Spieler der Stunde, Marc Gricar: Alle hat es nacheinander erwischt, und lässt die Aufstellung für das Auswärtsspiel in Milbertshofen zur Herausforderung werden. In jedem Fall verzichten muss der TuS – unabhängig von der Diagnose der Ärzte – auf Guggenhuber und Daniel Frystacki. Der Dreierspezialist aus Bad Aibling feiert an diesem Wochenende seinen Junggesellenabschied, und da darf sein bester Freund und Coach nicht fehlen.

„Selbst wenn der Gegner nur Milbertshofen heißt, brauchen wir wahrscheinlich jeden verfügbaren Spieler, um dort zu bestehen“, warnt Interimstrainer Jörg Wedekind davor, den Tabellenletzten auf die leichte Schulter zu nehmen. Dieser Meinung ist auch Kapitän Mike Brunner, der sich darüber freut, dass sich das Urgestein der Holzkirchner Basketballer noch einmal für Guggenhuber auf der Bank setzt. „Jörg kennt uns und die Liga und wird uns darum genügend gute Tipps geben können.“ Die Tipps werden auch nötig sein, denn Milbertshofen ist zu Hause personell meist besser besetzt als auswärts und damit auch deutlich unangenehmer zu spielen.

Sicher war der 80:68-Hinspielsieg der Holzis im November ein unkomplizierter, fast schon leichter Erfolg. Da war allerdings die Personaldecke des TuS auch noch dicker – ein Kader mit zwölf Mann also meist gesichert. „Wir haben in Milbertshofen keine Gastgeschenke abzuliefern“, stellt Brunner klar. Vor allem Tom Rabentko brennt auf den TSV II. Im Hinspiel hatte der Topscorer der Holzis einen Lauf, erzielte 20 Punkte in einer Halbzeit, schied dann aber aufgrund kleinlicher Regelauslegung der Schiedsrichter früh aus und musste den Rest der Partie die Bank drücken.

Eine ähnliche Situation will Coach Wedekind vermeiden. „Wir werden darum etwas mehr mit Gefühl und Hirn verteidigen müssen“, sagt er. „Nicht, dass uns am Ende noch die Spieler ausgehen.“ Ein dritter Sieg würde dem TuS wieder alle Chancen auf den Klassenerhalt eröffnen. Und diese Chance wollen sich die Holzis auf keinen Fall entgehen lassen.

mm

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