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Gut verteidigt hat Holzkirchens Dominik Wörmann (l.) im Hinspiel gegen Traunsteins Daniel Berger. Am Ende gewann der TuS überraschend das erste Saisonspiel. 

„Da haben wir einfach gut zusammengespielt“

Personaldebakel bei den Holzis

Die Baskteballer des TuS Holzkirchen erwarten am Samstag mit dezimiertem Kader den Tabellenvierten DJK Traunstein. Ein Aufbaugegner sieht anders aus, doch im Hinspiel glückte den Holzis die Überraschung.

Holzkirchen – Seit vergangenem Wochenende stehen die Alarmzeichen bei den Basketballern des TuS Holzkirchens auf Rot. Und die gute Laune, die Trainer Tobias Guggenhuber noch vor der 61:85-Niederlage in Altenerding zur Schau trug, ist wie weggeblasen. Mit dem Tabellenvierten DJK Traunstein kommt am Samstag um 19 Uhr nun alles andere als ein Aufbaugegner in die Holzkirchner Batusa-Halle.

Nicht leichter macht es die Sache, dass Guggenhuber nach wie vor auf Kapitän Mike Brunner (Urlaub) verzichten muss. Zudem fehlen Spielmacher Jonas Klimt, Yasin Mohamed und Joschi Simon im Kader. „Das ist ein personelles Debakel für uns“, seufzt Abteilungsleiter Ludwig Gößl. Die DJK Traunstein ist nach dem überzeugenden Sieg über Ismaning inzwischen auf Platz vier der Bezirksoberliga geklettert und kann somit entspannt beim TuS antreten. „Motiviert sind die bestimmt bis in die Haarspitzen“, meint Guggenhuber. Grund für diese Annahme dürfte der überraschende Auftaktsieg der Holzis in Traunstein sein. „Da haben wir einfach gut zusammengespielt und auch besonders gut verteidigt.“

Mit den Trainingseinheiten während der Woche war der Holzi-Coach zufrieden. Er versuchte, an der Intensität zu arbeiten und besonders jene Spieler in die Verantwortung zu nehmen, die bisher in der zweiten Reihe standen. „Körperlich könnten Spieler wie Fritz Buziek oder Enrico Waldmann durchaus mithalten“, meint Guggenhuber. „Aber man darf nicht vergessen, wie alt die Jungs sind“, warnt er vor zu hohen Erwartungen an die künftigen Hoffnungsträger.

So bleibt dem TuS nichts anderes übrig, als die Partie als Aufbau- und Lerneinheit für die in drei Wochen anstehenden Big-Point-Spiele zu nutzen. Fakt bleibt, dass die Holzkirchner erstmals in dieser Saison auf einem Abstiegsplatz stehen. Und es muss schon ein kleines Wunder passieren, wenn ausgerechnet gegen die DJK Traunstein Punkte gegen den Abstieg geholt werden können. Doch damit hatte im Hinspiel auch keiner gerechnet.  wed

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