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Mit Volldampf: Joschi Simon (r.) gehört zu den erfahrensten Holzkirchner Basketballern im Abstiegskampf. 

Basketball: Bezirksoberliga

Wieder ein Endspiel für die Holzis

Die Basketballer des TuS Holzkirchen empfangen am Sonntagabend den TSV Vilsbiburg II. Alles andere als ein Sieg bedeutet wohl das Aus in der Bezirksoberliga.

Holzkirchen – Und wieder stehen die Basketballer des TuS Holzkirchen mit dem Rücken zur Wand. Nach der unnötigen 69:76-Heimniederlage gegen den TuS Fürstenfeldbruck sind die Holzis zum Siegen verdammt. Denn alles andere als ein Sieg im Heimspiel gegen den TSV Vilsbiburg II (Sonntag, 19 Uhr) bedeutet wohl das Aus in der Bezirksoberliga.

Die Mannschaft von Coach Tobias Guggenhuber hat sich die prekäre Situation selbst zuzuschreiben. Zu unterschiedlich sind die Leistungen, die der TuS in dieser Saison aufs Parkett bringt. „Wenn du über 20 ungezwungene Ballverluste in einem Spiel produzierst, brauchst du dich nicht wundern, wenn’s am Ende nicht reicht“, sagt Mike Brunner. Für den noch verletzten Kapitän war es besonders gegen die Brucker schlimm, zusehen zu müssen. Eine Resthoffnung hegt das Team noch, dass Brunner vielleicht doch auflaufen kann. „Die Hoffnung dafür gebe ich selbst auch erst am Sonntagabend vor dem Spiel auf“, verspricht Brunner.

Ansonsten kann Guggenhuber sein stärkstes Team auflaufen lassen. „Im Abschlusstraining waren bis auf Marc Gricar alle Mann an Bord.“ Einzig die Form seines Spielmachers treibt dem Trainer Sorgenfalten ins Gesicht. Spielt Gricar nicht, fehlen dem Team dessen Ideen und besonders seine Spritzigkeit. Ob das Nachwuchstalent, das seit Wochen im Prüfungsstress steckt, ohne jegliches Training diese Vorzüge auch tatsächlich zeigen kann, darf zumindest einmal angezweifelt werden.

Aber es gibt aus dem Lager der Holzis auch Nachrichten, die dafür sprechen, dass es gegen Vilsbiburg II  mit dem Sieg klappen könnte. Tom Rabentko und Joschi Simon, auf die wieder harte Reboundarbeit wartet, sind Trümpfe im Abstiegskampf. Mut macht auch die Topform von Yasin Mohamed, der in den jüngsten Spielen herausragend agierte. Gerade unter den Brettern müssen die Holzis hellwach sein. Im Hinspiel war Holzkirchens Defensive nur zehn Minuten nicht anwesend – zu diesem Zeitpunkt lag der TuS allerdings bereits mit 8:41 zurück. Da nutzte es auch nichts mehr, dass die Holzis die restlichen drei Spielabschnitte für sich entschieden.

Jetzt gilt es, den Ausrutscher vom vergangenen Wochenende zu vergessen, um sich schnell neu auszurichten. Ein Sieg gegen Vilsbiburg II könnte vielleicht schon ausreichen, um den Sturz in die Bezirksliga abzuwenden. Bei einer Niederlage hätte der TuS sein Schicksal nicht mehr in eigener Hand.  

wed

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