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Den Platz zwischen den Pfosten muss Andreas Mechel (l.) in Freiburg wohl dem Finnen Mikko Rämö überlassen. 

Eishockey: DEL 2

Schwarz und Mechel kämpfen gegen Abstieg

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Andreas Schwarz und Andreas Mechel kämpfen mit den Tölzer Löwen gegen den Abstieg aus der DEL 2. Das erste Spiel steigt am Dienstagabend in Freiburg.

Bad Tölz – Ab Dienstagabend stehen die Tölzer Löwen wohl vor ihrer wichtigsten Aufgabe in dieser Saison. Sie nehmen den Kampf gegen den Abstieg aus der Zweiten Eishockey-Liga, der DEL 2, in die Oberliga auf. In einer Serie aus maximal sieben Spielen heißt der Gegner EHC Freiburg. Das Team, das sich zuerst vier Siege sichert, steigt nicht ab. Für das andere geht es in einer zweite Playdown-Runde gegen Bayreuth oder Lausitz. Mit dabei: zwei Spieler aus dem Landkreis.

Sein „bestes Eishockey“ möchte in dieser schwierigen Zeit Verteidiger Andreas Schwarz aus Holzkirchen spielen. „Jetzt kommt die wichtigste Phase“, sagt der 22-Jährige. „Wir wollen die Saison erfolgreich rumbringen.“ Dazu möchte der Holzkirchner als Verteidiger seine Mannschaft natürlich vor allem vor dem eigenen Tor unterstützen. „Das Hauptkriterium wird sein, dass wir uns defensiv finden“, meint er. „Die Torchancen kommen dann von allein.“

Schwarz spielt seit der laufenden Saison für die Tölzer Löwen und ist auch „zufrieden“, den Schritt nach Tölz getan zu haben. „Ich fühle mich wohl in der Mannschaft“, sagt er. Und in dieser sei nun kurz vor Beginn der entscheidenden Phase jeder hoch motiviert. „Seit Mittwoch ist die positive Anspannung da“, erzählt der 22-Jährige. „Der Teamgedanke muss jetzt ganz oben stehen.“

Was auf sie zukommt, wissen die Tölzer Löwen nur zu gut. In der Hauptrunde mussten sie sich in Freiburg zweimal geschlagen geben (6:3 und 6:4), zu Hause konnten sie dagegen zwei Siege (6:2 und 5:2) einfahren. „Das werden harte Spiele und eine harte Serie“, meint Schwarz. „Aber wir wissen, was auf uns zukommt und konnten uns darauf vorbereiten.“

Auf seine persönliche Leistung in den vergangenen Monaten blickt Schwarz eher kritisch zurück. „Ich bin zufrieden mit den Punkten, die ich gemacht habe“, sagt der Holzkirchner. „Aber von der Leistung her war das nicht meine beste Saison.“ Da sei auf jeden Fall noch Potenzial nach oben.

Seine ersten Gehversuche auf dem Eis machte der 22-Jährige direkt in der Nachbarschaft, beim ESC Holzkirchen. Im Knaben-Alter musste ihn dieser dann in die Talentschmiede des EC Bad Tölz ziehen lassen. Erste Erfahrungen in der höchsten deutschen Eishockey-Liga (DEL) sammelte der Holzkirchner bei den Nürnberger Ice Tigers auch schon. Wie es in der kommenden Saison weitergeht und ob er noch einmal den Versuch in der DEL wagen wird, darüber möchte der Verteidiger momentan noch nicht nachdenken. Jetzt gilt die volle Konzentration den Tölzer Löwen und dem Kampf gegen den Abstieg.

Deren Torwart Andreas Mechel aus Unterdarching möchte sich derzeit zu seiner persönlichen Situation nicht äußern. Er kam im vergangenen Sommer als Nachfolger für Markus Janka in den Kader der Tölzer. Nach etlichen Niederlagen der Löwen übten vor allem die Fans Kritik an der Leistung des 26-Jährigen. Anfang Januar übernahm dann der neu verpflichtete Finne Mikko Rämö den Part des ersten Torwarts, Mechel rückte in die zweite Reihe.

Der Puck im ersten Spiel der Playdown-Serie wird am Dienstag um 19.30 Uhr in Freiburg eingeworfen. Weiter geht es am Freitag, 16. März, um 19.30 Uhr in Tölz. 

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