Seine letzten Spiele für Bad Tölz bestreitet Andreas Schwarz (l.) in den kommenden Wochen.
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Seine letzten Spiele für Bad Tölz bestreitet Andreas Schwarz (l.) in den kommenden Wochen.

Verteidiger wechselt in Geburtsstadt

Andreas Schwarz wechselt von Tölz nach Landshut

  • vonOliver Rabuser
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Der Holzkirchner Eishockey-Crack Andreas Schwarz verlässt die Tölzer Löwen. Der 25-Jährige wechselt in seine Geburtsstadt nach Landshut.

Holzkirchen/Bad Tölz – Die beiden Holzkirchner Eishockey-Profis Andreas Schwarz und Niklas Heinzinger spielen mit den Tölzer Löwen eine Top-Saison und gehören zu den besten Teams der DEL 2. Doch schon vor Beginn der Playoffs ist klar: Künftig werden nicht mehr beide für die Tölzer auflaufen. Schwarz, der als Konstante, mehr noch, als personifizierte Verlässlichkeit in Defensivfragen gilt, wechselt in seine Geburtsstadt Landshut. Das bestätigte der EV Landshut gestern, ebenso die Verpflichtung des Tölzer Stürmers Marco Pfleger.

Um Gerüchten vorzubeugen, stellt Schwarz klar, dass er von Tölzer Seite ein „absolut faires Angebot“ bekommen habe, das dem des Ligakonkurrenten in keiner Weise nachstand. Auch hätten den 25-Jährigen die Meldungen aus der Finanzbuchhaltung nicht „in meiner Entscheidung beeinträchtigt“.

„Blacky“, wie Schwarz allenthalben genannt wird, war auf der Suche nach Veränderung. Er sehe in Landshut die „bessere Perspektive“. Konkreter wird er auf der Homepage seines neuen Klubs: „Auch wenn ich noch nicht für den EVL gespielt habe, habe ich die Entwicklung des Vereins natürlich immer verfolgt. Landshut ist ein großartiger Standort mit viel Tradition und wird professionell geführt.“

Schwarz hatte vier gute Jahre in Tölz

Sportliche Gründe sind dennoch schwer zu ermitteln. Der EVL parkte im Vorjahr zum Zeitpunkt des Abbruchs auf dem letzten Tabellenplatz und ist auch heuer nicht weit davon entfernt. Eher schon sind es berufliche Aussichten: Schwarz bastelt an seiner Bachelorarbeit, begibt sich auf die Suche nach einem zweiten Standbein neben dem Eishockey. Die Entscheidung wider die Löwen sei „keine leichte“ gewesen und auch nicht von „gestern auf heute“ gefallen. Er habe in Tölz eine „sehr erfolgreiche Zeit“ hinter sich, die Entwicklung des Vereins könne sich vorbehaltlos sehen lassen. Es seien vier Jahre mit „super Mitspielern“ gewesen.

Entgegentreten wollte Schwarz der These, dass ihn die Wertschätzung von Trainerseite trotz konstant guter Leistungen nicht so stark gestreift hätte, wie es bei einigen Kollegen der Fall ist. „Es gibt immer Spieler, die nicht so im Fokus stehen“, relativiert der Linksverteidiger.

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