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Schnellster in der U16: Maximilian Acher lieferte sich einen engen Zieleinlauf mit Hansi Aschenloher, bei dem der Bayrischzeller um zweieinhalb Sekunden schneller war.

Ski nordisch

Elf Medaillen für den TSV Hartpenning

Beim Raiffeisencup in Niggeln hat der TSV Hartpenning gelänzt und eine stattliche Anzahl Medaillen abgeräumt

Landkreis– Ordentlich schuften mussten die Veranstalter des SSC Jachenau, um für den Raiffeisen-Cup am Dreikönigstag in Niggeln eine renntaugliche Loipe zu präsentieren. „An einigen Stellen hatte die Sonne den Schnee weggefressen“, berichtet Sepp Danner, Streckenchef und Sportwart Nordisch. Da half nur der Einsatz von Schaufel und Schneeschieber. Da es in der Nacht obendrein ein paar Minusgrade hatte, präsentierte sich pünktlich zum Start eine Loipe in Top-Zustand.

Das Starterfeld von exakt 200 Langläufern, die je nach Altersklasse 2,8 bis zwölf Kilometer in klassischer Technik absolvieren mussten, konnte sich sehen lassen. „Mit der Beteiligung bin ich sehr zufrieden“, sagte Danner. Allerdings hatte sich der Ski- und Sportclub für die diesjährige Auflage des Toni-Danner-Gedächtnislaufs eine Neuerung einfallen lassen. Man hatte den Wettbewerb erstmals für Erwachsene ausgeschrieben.

Die Gunst der Premiere nutzte der Sportwart gleich selbst und holte sich den Sieg in der Männer-AK 2. Es war der einzige Sieg für den Veranstalter.

Siege und Platzierungen waren über die Vereine des Skiverbands Oberland gut verteilt. Insgesamt trugen sich elf Vereine in die Siegerlisten ein. Ein paar stachen dann doch heraus: Der SC Lenggries war mit vier Klassensiegen und acht zweiten Plätzen am erfolgreichsten, der TSV Hartpenning mit dreimal Gold, fünfmal Silber und dreimal Bronze am breitesten aufgestellt. Jeweils drei Altersklassen-Siege gelangen auch noch dem SC Partenkirchen und dem SLV Tegernsee. Zu einem richtigen Wimpernschlagfinale kam es nicht; den engsten Zieleinlauf kämpften Maximilian Acher (Bayrischzell) und Hansi Aschenloher (Lenggries) aus, bei dem der Bayrischzeller um zweieinhalb Sekunden schneller war.

Streckenchef Danner zog dann ein positives Resümee: „Keiner ist gestürzt und keiner hat sich verletzt.“ Nur zwei Unglücksraben mussten aus der Wertung genommen werden: wegen einer falsch gelaufenen Strecke.

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