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Florian Wilmsmann ist Junioren-Weltmeister

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Junioren-Weltmeister: Skicrosser Florian Wilmsmann holte am Freitag den Titel. © Ewald Scheitterer

Der TSV Hartpenning hat einen Weltmeister: Skicrosser Florian Wilsmann holt sich am Freitag überlegen den Titel bei der Junioren-WM in Italien.

Valmalenco – Der TSV Hartpenning darf seinen ersten Weltmeister in der Vereinsgeschichte feiern: Der junge Skicrosser Florian Wilmsmann fuhr mit einer von Beginn an ungefährdeten und starken Vorstellung im italienischen Chiesa im Valmalenco am Freitag den Titel des Junioren-Weltmeisters 207 ein. „Das war heute ein Hammertag – einfach super gelaufen“, sagte der frischgebackene Weltmeister völlig begeistert. „Eine absolut souveräne Leistung“, lobte ihn auch Heli Herdt, der Sportliche Leiter der Skicrosser im Deutschen Skiverband (DSV).

All das, was dem Youngster zuletzt bei der Freestyle-WM in der spanischen Sierra Nevada noch misslang (wir berichteten), das ging ihm am Freitag unter der internationalen Elite der Nachwuchs-Crosser auf: Wilmsmann fuhr bereits am Vormittag in der Qualifikation die Bestzeit ein. Auch in den Finalheats am Nachmittag leistete er sich keinen Aussetzer. Souverän querte Wilmsmann in allen Heats bis ins Finale jeweils als erster den Zielstrich.

Und auch dort ließ er dem Kanadier Zach Belczyk, dem Schweden Erik Mobaerg und dem Franzosen Youri Duplessis nicht den Hauch einer Chance. Damit stand der 21-jährige Hartpenninger als Junioren-Weltmeister im Skicross fest.

„Der Flori ist richtig gut gefahren, hatte auch ausgezeichnetes Material, ein absolut verdienter Sieg“, jubelte DSV-Nationaltrainer Peter Stemmer. Der Waakirchner hatte es sich nicht nehmen lassen, sein bestes Pferd im Nachwuchs-Stall der Skicrosser, persönlich zu betreuen. „Vor allem freut es mich für den Flori, dass es mit diesem Titel geklappt hat, weil er in der Weltcup-Saison heuer oft auch Pech hatte und es ihm nie so richtig aufgegangen ist“, erklärte Stemmer.

Und auch Herdt gab seiner späten Genugtuung freien Lauf: „Genau mit so einem schönen Erfolg sollte man eine Saison beenden. Ich hoffe nur, dass damit auch der Bann der vierten Plätze bei uns gebrochen ist.“ Und Wilmsmann selbst strahlte nur noch: „Einfach ein Traumtag.“

Ewald Scheitterer

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