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Torwart Christian Utmälleki und der TSV Otterfing wollen am Sonntag spielen.

TSV Otterfing will spielen

Kein Grund, warum nicht angepfiffen wird

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TSV Otterfings Spartenleiter Dominik Urban sieht keinen Grund, warum die Partie am Sonntag beim SF Aying nicht stattfinden sollte. Alle anderen Kreisliga-Partien mit Landkreis-Beteiligung wurden abgesagt.

Otterfing – Sicher herrscht in Kreuth in der Klamm und im Nesseltal in Bayrischzell noch tiefster Winter. Nicht aber in Aying, wo die beiden Fußballplätze der Sportfreunde seit Tagen komplett schneefrei sind. Darum ist man sich beim TSV Otterfing sicher, dass die Kreisliga-Begegnung beim Bezirksliga-Absteiger angepfiffen wird.

„Bei einer Absage hätten wir ein Vorbereitungsspiel gemacht“, erklärt Otterfings Spartenleiter Dominik Urban, dass kein fußballfreies Wochenende geplant war. „Aber abgesehen von einem tiefen Boden ist kein Grund erkennbar, warum nicht angepfiffen wird.“ So also erhält die Elf vom Nordring bereits an diesem Sonntag die Gelegenheit, sich für die 0:4-Schlappe der Hinrunde zu rehabilitieren. „Alles Schnee von gestern. Interessiert niemanden mehr“, sagt Urban.

Vielmehr interessiert der 2:1-Sieg der Vorwoche gegen den FC Bad Kohlgrub-Ammertal, bei dem die Otterfinger zwei frühe Auswechslungen nach schweren Verletzungen von Till Behler – bei dem zwischenzeitlich ein Kreuzbandriss festgestellt wurde – und von Jonas Eder (Nasenbeinbruch) wegstecken musste. Kämpferisch top, aber spielerisch noch Luft nach oben, fasste der neue TSV-Trainer Mike Probst zusammen. Vor allem, wie der doch zweifelhafte Elfmeter, der zum 1:1 geführt hatte, weggesteckt wurde, imponierte dem schnauzbärtigen Motivator: „Die Mannschaft hat Charakter. Das gefällt mir.“

Nun aber gilt es nicht gegen den Tabellenletzten zu bestehen, sondern gegen einen langjährig erfahrenen Bezirksligisten, in dessen Reihen anerkannt technisch starke Einzelspieler stehen. „Wir müssen kämpferisch die größeren Körner haben. Die Chancen ergeben sich dann von ganz alleine“, sagt Probst.

Ob er den Urlaubs-Rückkehrer Maximilian Eglseder in die Start-Elf stellt, will er nicht offenlegen. Wenn sich aber ein Spieler nach einer Verletzung zurückmeldet, ist dies für Probst kein Hindernis. Somit kann sich Josef Pallauf darauf einstellen, dass er in der Vierer-Abwehrkette steht. Hier an der Seite von Alexander Pilik, der anfangs der Woche am Schienbein genäht wurde.

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