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Schwabl freut sich auf den Merkur CUP

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Von: Julia Pawlovsky

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Manni Schwabl ist 2018 Schirmherr des Merkur CUP. © Marcus Schlaf

Manni Schwabl eilt derzeit mit der SpVgg Unterhaching von Erfolg zu Erfolg. „Aber ein bisschen drüber steht noch der Merkur-CUP-Sieg 2017 in Warngau“, sagt der Präsident und lacht. Die Vorfreude auf das große Finale ist bei dem Holzkirchner groß. Genauso wie auf die beiden Benefizspiele im Landkreis.

Holzkirchen – Für Manni Schwabl könnte es gerade nicht besser laufen. Wenn seine SpVgg Unterhaching am Montag in die Rückrunde der 3. Liga startet, tut sie das von Tabellenplatz fünf aus. Der Rückstand auf den Aufstiegsrelegationsplatz beträgt gerade mal zwei Punkte – und das als Außenseiter. „Wir werden alles probieren, uns möglichst lange oben zu halten“, sagt Präsident Schwabl. Druck gibt es aber nicht, denn: „Die 2. Liga ist mittelfristig das Ziel.“ In den vergangenen Wochen gelang es dem Holzkirchner zudem, etliche Spieler wie Top-Torjäger Stephan Hain langfristig an den Verein zu binden. Erst am Donnerstag hat er auch den Vertrag mit Luca Marseiler, dem größten Talent der 3. Liga, bis 2023 verlängert. Und das ohne Ausstiegsklausel. „Daran sieht man, dass wir noch a bissl was vorhaben.“

Auch persönlich eilt der 52-Jährige derzeit von Erfolg zu Erfolg. Im Dezember gelang es Schwabl, die Profi-Abteilung auszugliedern. 99,24 Prozent der Mitglieder stimmten zu. Im Anschluss wurde der Holzkirchner sogar mit 100 Prozent der Stimmen zum Präsidenten wiedergewählt. „Ohne Gegenstimme, das ist im Fußball unüblich“, freut sich Schwabl. Der Aufstieg in die 3. Liga, die gelungene Ausgliederung und die fulminante Wiederwahl sind für den Holzkirchner auch die größten Erfolge in seiner bislang sechsjährigen Präsidentschaft. „Aber ein bisschen drüber steht noch der Merkur-CUP-Sieg 2017 in Warngau“, sagt Schwabl und lacht.

Auch wenn das nicht ganz ernst gemeint ist, der Jugendfußball und der Merkur CUP sind Schwabl ein großes Anliegen. „Wir wollen auf regionale Talente setzen.“ Finanziell können die Hachinger mit den meisten anderen Profiklubs nicht mithalten. Der Scouting-Schwerpunkt liegt auf dem Münchner Süden. „Unsere größten Talente kommen mittlerweile aus dem Oberland“, sagt der Präsident zufrieden. „Das ist wirklich so.“ Deshalb ist auch die Haching Fußball Schule seit Dezember in der Soccer Arena in Holzkirchen zu Gast. Einmal in der Woche bieten dort qualifizierte Trainer ein Fördertraining an. „Du musst es aber gscheid machen“, sagt Schwabl. „Das hängt auch an den Personen.“ Und der Einsatz zahle sich aus, so der Holzkirchner.

Ein wichtiger Faktor ist dabei auch der Merkur CUP. Schon einige Talente wie Thomas Müller wurden beim größten E-Jugend-Turnier der Welt entdeckt. Schwabl ist seit vergangenem Jahr Schirmherr der Veranstaltung. Wie berichtet, findet am 20. Juli das große Finale im Hachinger Sportpark statt. Die SpVgg stellt die Plätze zur Verfügung, der SV Warngau kümmert sich um die Organisation. Der Kontakt entstand 2017, als die Warngauer das große Finale ausrichteten und die Hachinger sich im Endspiel mit 1:0 gegen die E-Junioren des FC Bayern durchsetzten. „Und das vor meiner Haustür“, schwärmt Schwabl. Die Planungen für das Jubiläumsfinale im Juli – der Merkur CUP wird heuer 25 – sind in vollem Gange.

Geplant sind aber auch zwei Benefizspiele im Landkreis. „Wir spielen gegen Warngau und Miesbach“, bestätigt der Präsident. Für den SV ist es der Dank für die Unterstützung beim Merkur-CUP-Finale, für Miesbach, eingefädelt von Haching-Sponsor Hopf, ein Zuschuss zum geplanten Kunstrasenplatz. Vermutlich wird eine Partie noch in diesem Jahr ausgetragen und eine im nächsten Jahr. „Es geht nur noch um die Termine. Aber wir kommen beide Male mit der Ersten Mannschaft.“

Ob die SpVgg dann schon in der 2. Bundesliga spielt, wird sich zeigen. Am Montag geht es zum Rückrunden-Auftakt erst mal zum Vorletzten VfR Aalen.

jpa

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