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So seh’n Sieger aus: Turnierdirektor Danny Wilde (Mitte) mit den besten des Turniers (v.l.) Wolfgang Glawe (3.), Tiger Christensen (2.), Alex Knappe (1.), Pia Babnik (1.), Helen Kreuzer (2.) und Olivia Bergner (3.). 

Golf in Valley

Klare Siegerin bei Schäfflertanz Open

Mit den GSM Schäfflertanz Open starteten die Golfer in Valley in die Nach-Corona-Zeit. Bei den Frauen gab es eine klare Siegerin, die Herren machten es besonders spannend.

Valley – Die „GSM Schäfflertanz Open“, das erste internationale Weltranglistenturnier nach der Corona-Pause, war für alle Beteiligten ein großer Erfolg. Nach drei Tagen Sonnenschein, perfekten Platzbedingungen und hochklassigem Sport konnte Golfdirektor Danny Wilde ein durchaus positives Fazit ziehen. Und am Ende reckten schließlich auch die beiden Topfavoriten aus dem Profilager, Pia Babnik und Alex Knappe, die glänzenden Siegerpokale in den blauen Himmel über Valley.

Der nächtelange Einsatz von Wilde, um das „Who is Who“ des Deutschen Amateurgolfsports in den Landkreis zu locken, hatte sich gelohnt. „Bei den meisten brauchte es auch kaum Überredungskunst“, verrät der Headcoach der Valleyer Bundesligateams. „Am Ende hatten wir mehr als 250 Anmeldungen und nur 144 Startplätze zu vergeben.“

Die Aufregung war am ersten Tag gerade zu mit Händen zu greifen. Schon allein organisatorisch so eine Top-Veranstaltung mit den vielen Auflagen auf die Beine zu stellen, war eine Herkulesaufgabe für Wilde, seine Frau Daniela und die vielen freiwilligen Helfer im Golfclub. Natürlich sollte die Rückkehr zum Sport im Vordergrund stehen. „Über drei Monate warten wir nun schon, um aus der Monotonie des Trainings zurück zum Prickeln und der Herausforderung des echten Wettkampfs zu kommen“, sagt Babnik.

Babnik spielt Konkurrenz in Grund und Boden

Und wie heiß die erst 16-jährige Jung-Proette war, bewies sie eindrucksvoll. Nach drei sensationellen 69er-Runden hatte Babnik am Ende mit insgesamt 207 Schlägen die Konkurrenz in Grund und Boden gespielt. Da musste selbst Helen Kreuzer vom Frankfurter GC, die seit vergangenem Jahr immerhin mit 64 Schlägen in Valley den Platzrekord hält, klein beigeben. Mit acht Schlägen Rückstand (215) wurde sie Zweite, einen Schlag vor Olivia Bergner (216) vom Deutschen Meister St. Leon-Rot.

Die im Vorfeld von Wilde hochgehandelten Lokalmatadoren Chiara Horder (222), Lilian Klug (224) und Verena Gimmy (226) blieben unter ihren Möglichkeiten. Vor allem Gimmy haderte dabei mit ihrer Performance auf den Grüns. „Wer so viele Birdie-Chancen wie ich auslässt, der kann kein ordentliches Ergebnis erzielen.“

Bei den Herren ging es da schon deutlich spannender zu. Nach 53 Löchern, also eine Bahn vor dem Ende, lagen Profi Alex Knappe aus Paderborn, Wolfgang Glawe vom deutschen Mannschaftsmeister Mannheim und Tiger Christensen, immerhin European Young Team-Master 2019, gleichauf mit 205 Schlägen in Front. Glawe schob seinen letzten Putt vorbei und wurde Dritter. Christensen und Knappe mussten dagegen noch einmal auf den Platz ins Stechen. Hier setzte sich gleich auf der ersten Bahn dann die größere Routine des Profis durch. Knappe spielte ein sicheres Par, während der junge Christensen einen Schlag mehr brauchte.

Schäfflertanz Open 2021 wieder in Valley

Auch bei den Herren blieben die Lokalmatadore hinter den Erwartungen zurück. Raphael Geissler wurde mit 219 Schlägen 15., Nicolas Horder landete mit 220 Schlägen auf Platz 18 und Johannes Hounsgaard wurde mit 221 Schlägen 23.

Die Siegerehrung fand entsprechend den Hygiene-Vorschriften mit viel Abstand und ohne Handshake und Umarmungen statt. Alle Spieler, Organisatoren und der Deutsche Golfverband waren sich jedoch einig: Es war ein großartiges Comeback des Sports. Und nächstes Jahr will man sich auf jeden Fall an gleicher Stelle wieder treffen. „Dann aber hoffentlich wieder mit Fans um die Grüns und einer tollen Players-Party“, wünscht sich Danny Wilde mit einem zufrieden Grinsen im Gesicht.

Jörg Wedekind

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