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Arg dezimiert gehen die SF Föching um Trainer Michael Hahn am Samstag in die Partie.

„Momentan kommt wieder alles zusammen“

SF Föching brauchen Sieg bei Tabellenletztem

  • Julia Pawlovsky
    vonJulia Pawlovsky
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Nach vier Wochen kommen die Handballer der Sportfreunde Föching aus der Winterpause. Die Personalprobleme sind nicht kleiner geworden, trotzdem ist ein Sieg beim Tabellenletzten TuS Raubling Pflicht.

Föching – Über vier Wochen haben die Handballer der Sportfreunde Föching nun kein Spiel mehr bestritten. Zeit genug, damit sich die Personalsituation ein wenig entspannt – möchte man meinen. Doch weit gefehlt: „Mir fehlen zwei Rückraumspieler hinten, ein Rückraumspieler vorne, ein Halbrechts und ein Halblinks“, sagt Trainer Michael Hahn. „Verletzung, Krankheit, Urlaub, momentan kommt wieder alles zusammen.“ Das neue Jahr beginnt also mit den alten Problemen.

Auch die Ausgangslage in der Bezirksliga ist dieselbe wie in der Vorsaison. „Jetzt stehen wir wieder auf dem gleichen Tabellenplatz“, sagt Hahn. Dem vorletzten. „Es wird wieder spannend bis zum letzten Spieltag.“ Um den Abstand zu den vorderen Plätzen nicht zu groß werden zu lassen, soll am Samstag beim Tabellenletzten TuS Raubling ein Sieg her. „Trotz der Personallage ist ein Sieg eigentlich Pflicht.“

Hahn hat dafür die ganze Woche an der Aufstellung getüftelt. Die derzeitige Europameisterschaft und Bundestrainer Christian Prokop nimmt er sich allerdings nicht zum Vorbild. „Fünf halblinke Rückraumspieler zu bringen, die dann sieben Minuten zusammenspielen, das verstehe ich nicht“, sagt Hahn. „Da kann man nix lernen, oder nur, dass man stabile Positionen braucht.“ Diese haben die Sportfreunde nun eingeübt. Hahn beobachtete den Gegner zudem zwei Mal, um zu wissen, was seine Mannschaft erwartet. Immerhin ist in Raubling Rückkehrer Maximilian Marketsmüller an Bord. „Mal gucken, ob’s reicht.“

Die nächsten Wochen werden für Föching entscheidend. Mit Salzburg, Bruckmühl und Anzing hat es der Tabellenvorletzte mit direkten Konkurrenten zu tun. Hahn hätte gegen etwas weniger Spannung als im vergangenen Jahr nichts einzuwenden.

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