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Die Stockschützen des TSV Hartpenning reisen in die Schweiz. Mit dabei sind Andi Lampert (l.) Peter Erlacher (2.v.r.) ,August Maurer (r.) und Hans Schmid. Markus Mainka (2.v.l.) ist diesmal nicht mit dabei.

Stocksport

Hartpenninger Stockschützen reisen zur Champions League in die Schweiz

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Viel Zeit verbringen die Stockschützen des TSV Hartpenning am Wochenende auf der Autobahn. Für die Champions League sind sie in die Schweiz gereist.

Hartpenning – Nicht nur in der Fußball Champions League sind weite Anreisen an der Tagesordnung, auch in der europäischen Top-Liga der Stockschützen sind lange Strecken zu absolvieren. Dieses Wochenende trifft es dabei den TSV Hartpenning, der beim ESC Zweisimmen-Rinderberg in der Schweiz zu Gast ist.

Über 500 Kilometer lang ist der Weg aus dem Oberland ins Dreiländereck aus Schweiz, Frankreich und Italien. Geschossen wird dort zur ungewohnten Zeit am Sonntag um 10 Uhr. „Wir haben das Spiel extra verlegt, damit wir am Samstag in Ruhe anreisen können und keiner Urlaub braucht“, erklärt TSV-Sprecher Gustl Maurer. „Wir werden sechs bis acht Stunden Fahrzeit haben, Ottenzell hat sogar zehn Stunden gebraucht.“

Am Sonntag steht nach dem Frühstück bereits um acht Uhr das Einschießen an. Um 10 Uhr wird es dann ernst, am frühen Nachmittag wollen sich die Stockschützen schon wieder auf die Heimreise machen. Für den TSV werden dieses Mal Peter Erlacher, Andreas Lambert, Hans Schmid und Maurer schießen, als Ersatzmann reist Anton Mainka mit zu den Eidgenossen. Die Umstellungen im Team waren nötig, nachdem Markus Mainka, Stefan Zellermayer und Günther Weiß dieses Wochenende entweder im Urlaub sind, oder ihrem Beruf nachgehen müssen.

Auch die Bahn in Zweisimmen ist scheinbar schwer zu schießen. „Ottenzell hat uns erzählt, dass in einer 50 auf 60 Meter großen Event-Halle geschossen wird, in der die Eisstock-Felder aufgezeichnet sind“, sagt Maurer. „Scheinbar ist die Bahn von links nach rechts um etwa drei Meter strenger und der Höhenunterschied vom vorderen zum hinteren Ende soll 50 Zentimeter sein. Das merkt man beim Schub natürlich. Umso wichtiger wird es sein, dass wir die Bahn beim Einschießen richtig testen.“

Trotz der Niederlage in Ottenzell (wir berichteten), haben die Hartpenninger noch alle Chancen auf die Teilnahme am Final-Four-Turnier. Angesichts von 2:2 Punkten nach zwei Spielen muss in Zweisimmen auf jeden Fall ein Sieg her. Die Hausherren hingegen liegen nach drei Niederlagen abgeschlagen am Tabellenende. Für sie wird die Champions League also nach der Vorrunde zu Ende sein. „Wir müssen fast gewinnen, weil wir davon ausgehen, dass St. Willibald auch gewinnt“, vermutet Maurer.

Trifft Maurers Vorhersage ein, so gibt es kommende Woche ein echtes Endspiel gegen die Österreicher, das dann wieder in Schaftlach stattfindet. „Wir hoffen, dass wir einen guten Tag erwischen“, sagt der TSV-Sprecher. „Obwohl Ottenzell gemeint hat, dass die Schweizer viele Fehler machen und auch eine durchschnittliche Leistung reichen würde.“ Maurer vertraut allerdings nicht ganz auf die Aussage der Ottenzeller. „Jedes Team hat mal einen guten Tag“, meint er. „Hoffentlich nicht gerade gegen uns. Es wird ein stressiges Wochenende, aber wir freuen uns trotzdem drauf.“ 

ts

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