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Elias Antosch holt bayerischen U15-Meistertitel nach Holzkirchen

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An der bayerischen Spitze: Bei den Titelkämpfen im Freistaat sicherte sich Elias Antosch (4.v.l.) den U15-Titel in der Klasse bis 37 Kilogramm und darf nun an den Süddeutschen Meisterschaften teilnehmen.
An der bayerischen Spitze: Bei den Titelkämpfen im Freistaat sicherte sich Elias Antosch (4.v.l.) den U15-Titel in der Klasse bis 37 Kilogramm und darf nun an den Süddeutschen Meisterschaften teilnehmen. © TuS/kn

Großer Erfolg für Elias Antosch: Der Judoka vom TuS Holzkirchen hat die Bayerische Meisterschaft in der U15 gewonnen.

Holzkirchen – Bei der Oberbayerischen Judo-Einzelmeisterschaft der Unter-15-Jährigen haben sich alle fünf Teilnehmer vom TuS Holzkirchen für die Bayerischen Meisterschaft qualifiziert. Nun traten Elias Antosch und Benjamin Mutschler als oberbayerische Meister, Lukas Mugaj als oberbayerischer Vize-Meister sowie Emilie Thiery und Korbinian Gritschneder als Drittplatzierte bei den Bayerischen Meisterschaften in der deutschen Judo-Hochburg Abensberg an.

Dabei lief es für Elias Antosch in der Klasse bis 37 Kilogramm hervorragend. Er rutschte aufgrund der Abwesenheit seines ersten Gegners bis ins Viertelfinale vor. Dort wartete allerdings ein sehr anspruchsvoller, von der Gürtelgraduierung zwei Stufen höher eingestufter Teilnehmer aus München-Großhadern auf ihn. Antosch erhielt für seinen gelungenen Schulterwurf einen Waza-ari, einen halben Punkt. Ein weiterer Körperwurf brachte zwar keine Wertung, aber den Gegner auf der Matte so in Rückenlage, dass ihn der TuS-Judoka zum vorzeitigen Kampfende nur noch zehn Sekunden festhalten musste.

Mit dem Sieg war die Qualifikation zur Süddeutschen Meisterschaft geschafft. Im Halbfinale konnte Antosch trotz körperlicher Unterlegenheit seinen Kontrahenten nach kurzer Kampfzeit wiederum im Boden auf dem Rücken – diesmal für 20 Sekunden – fixieren. Das Finale war erreicht und damit mehr als sich der Holzkirchner erwartet hatte.

Aber an diesem Tag machte er alles möglich. Seinen Finalgegner aus Augsburg konnte er in der ersten Minute spektakulär Seoi-nage, Schulterwurf, werfen. Es gab einen vollen Punkt, Ippon. Damit war Antosch bayerischer Meister.

Vereinskameraden verpassen Quali für Süddeutsche

Sein Vereinskamerad Lukas Mugaj startete in der Klasse bis 50 Kilogramm. Dabei war aber schnell klar, dass die Kategorie von Teilnehmern aus anderen Regierungsbezirken dominiert wurde. Der TuS-Judoka konnte in zwei Begegnungen Erfahrungen auf einem höheren Judo-Niveau sammeln. Aufgrund seines Alters kann er 2022 einen weiteren Versuch wagen.

Korbinian Gritschneder bekam als Drittplatzierter der Oberbayerischen Meisterschaft einen topgesetzten Teilnehmer aus Nordbayern zugeteilt. Er konnte die erste Hälfte der Kampfzeit von drei Minuten ausgeglichen gestalten, musste sich dann allerdings durch einen Körperwurf des Gegners geschlagen geben. Durch zwei Siege in der Trostrunde sicherte sich der Holzkirchner Platz sieben. Es fehlte nur ein Erfolg zum Erreichen des fünften Platzes und somit zur Qualifikation zur Süddeutschen Meisterschaft. Aber auch er hat 2022 in der U15 noch eine weitere Chance.

Emilie Thiery, Jahrgang 2009, jüngster Jahrgang im Feld, trat bis 57 Kilogramm an. Sie konnte ihre erste Gegnerin mit 2:1 Waza-ari, einem halben Punkt, bezwingen, unterlag in Runde zwei und kämpfte sich bis auf Platz sieben vor, verlor aber denkbar knapp im „Golden Score“ das Duell um Platz fünf.  mm

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