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Klare Niederlage der Holzis: Nur Haching hatte Spaß

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An der Körperlichkeit muss Trainer Christian Fascher (r.) mit den Holzis noch etwas arbeiten.
An der Körperlichkeit muss Trainer Christian Fascher (r.) mit den Holzis noch etwas arbeiten. © Jörg Wedekind

Die Basketballer des TuS Holzkirchen müssen gegen die Hachings Baskets eine deutliche Niederlage hinnehmen.

Holzkirchen – Die Basketballer des TuS Holzkirchen fuhren als klarer Außenseiter zu den Haching Baskets und füllten diese Rolle auch vollends aus. Mit 58:93 fiel die Niederlage sogar heftiger aus als erwartet.

Dass Unterhaching und der Jahn aus München eigentlich in viel höheren Ligen spielen müssten, weiß die Bezirksklasse vom ersten Tag an. Mit welcher Überlegenheit aber gerade die Regionalliga-Reserve aus dem Münchner Süden über seine Gegner hinwegfegt, ist doch eindrucksvoll. „Spieler wie Julian Holz und Stavros Tsoraklidis gehören eigentlich zwei, drei Ligen höher“, erklärt TuS-Coach Christian Fascher die hauptsächliche Dominanz der Hachinger.

So waren es auch die beiden Ex-Holzis, die von der ersten Minute den Unterschied ausmachten. In der Defensive mit der Erfahrung Hunderter Bayernliga-Spiele und im Angriff sicher im Abschluss. Bereits nach dem ersten Viertel führten die Baskets mit 26:13. Und der Druck ließ nicht nach, auch wenn der TuS jetzt zumindest im Angriff durch Jonas Kitterle und Fynn Wolf auch gut punkten konnte. Zur Halbzeit blieb es bei einer klaren 49:30-Führung der Gastgeber.

14-Jähriger spielt für Holzis

Im dritten Viertel legten die Hachinger noch einmal einen Gang höher ein. Diesem Angriffswirbel hatten die Holzis nicht viel entgegenzusetzen. Vor allem Tsoraklidis, der auch als Trainer des Hachinger Regionalligateams fungiert, hatte seinen Spaß an dieser Partie gefunden. Vor dem Schlussabschnitt lag der TuS bereits mit 44:81 im Rückstand.

„Vielleicht hätten wir deutlich körperbetonter spielen sollen“, spekulierte Fascher. „Unsere Spielweise ist das allerdings so gar nicht.“ Der TuS ergab sich schließlich der Übermacht des Gegners. Im letzten Viertel ließen es die Hachinger etwas gemächlicher angehen. So konnte der TuS diesen Spielabschnitt mit 14:18 noch recht ausgeglichen gestalten.

Zumindest eine Personalie fand Christian Fascher aber noch erwähnenswert: den erst 14-jährigen Bennet Hein. „Den müssen wir pflegen und weiter ausbilden. Bennet hat seine Sache gut gemacht und wird ganz sicher weitere Chancen bekommen.“

Jörg Wedekind

Haching Baskets – TuS Holzkirchen 93:58 (49:30)

TuS: Wolf 15, Kitterle J. 13, Sioutis 10, Mann 6, Mittler 6, Schreiber 3, Hein 2, Kitterle M. 2, Goldammer 1.

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